Was KI mit Kreativität macht - Autor sein im KI-Zeitalter

Shownotes

Beschreibung:

In dieser Folge sprechen wir mit Bastian Martschink, Professor für Data-driven Marketing und Autor, über KI jenseits von Hype und Untergangsszenarien. Gemeinsam ordnen wir ein, wo KI heute tatsächlich hilft, wo sie überschätzt wird und warum gerade Kreativität, Vertrauen und Lernen besonders sensibel auf diese Technologie reagieren. In den Rubriken Tech-Check, Zukunftsrausch und Favoriten steht nicht die nächste App im Mittelpunkt, sondern ein reflektierter Umgang mit KI.

Egal, ob du ein Technik-Enthusiast, ein Neuling in der Welt der Technologie oder einfach neugierig auf die Zukunft und Innovationen bist, diese Folge bietet dir spannende Informationen und Einblicke in die Welt von überMORGEN.

Ressourcen und Links:

Bastian Martschink auf Instagram: @finn.dever.official

Seine Bücher: Finn Dever - Letzter Blick Finn Dever - Täuschung

Unsere Podcast-Nachbarn CasaCasi:

https://www.casacasi.de

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Disclaimer:

Die in dieser Episode geäußerten Meinungen sind die der Hosts und Gäste und spiegeln nicht unbedingt die Meinungen von inside digital wider.

Produktion:

Mit freundlicher Unterstützung von TON.EINS. https://toneins.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir fahren im Bus in die Zukunft mit KI und die KI drückt auch ordentlich aufs Gas.

00:00:07: Wir haben im Moment kein Lenkrad.

00:00:09: Und da müssen wir mal sehen, dass wir einen Weg finden, da einheitliche Regeln der Transparenz reinzubekommen.

00:00:15: Und das wird einer der großen Herausforderungen.

00:00:30: Künstliche Intelligenz ist gerade überall.

00:00:33: In Hörseelen in Unternehmen, in Büchern und natürlich immer mehr auch in unserem privaten Leben.

00:00:39: Viele sprechen über Chancen, andere über Risiken.

00:00:42: Selten aber hören wir stimmend die Beides gleichzeitig ernst nehmen.

00:00:45: und darüber spreche ich heute mit einem Professor, der zu Themen wie KI und Big Data forscht und gleichzeitig kreativ als Buchauto arbeitet.

00:00:52: Er kennt die Technik von innen, erlebt die KI-Euphorie täglich bei seinen Studierenden und stellt sich gleichzeitig aus sehr persönliche Fragen.

00:00:59: Was macht KI mit Kreativität, mit Vertrauen und mit einer Gesellschaft, in der Kinder mit Chatbots aufwachsen?

00:01:06: Und in den Rubriken prüfen wir, wie zuverlässig KI im Alltag wirklich ist, wo KI unser Verhalten verändert und die Frage, wie wir sie nutzen können, ohne ihr zu viel Macht zu geben.

00:01:16: Ich bin Johanna, schön, dass ihr dabei seid.

00:01:20: Mein heutiger Gast bewegt sich zwischen zwei Polen hin und her.

00:01:23: Also erst Professor für Data-Driven Marketing an der Hochschule Düsseldorf.

00:01:27: Und das heißt, er arbeitet täglich mit Big Data, mit Analytics, mit KI.

00:01:31: Er bildet Studierende aus, die dieser Technologie mit großer Begeisterung begegnen.

00:01:35: Und er ist gleichzeitig aber auch Autor, der erlebt hat, wie sehr KI unsere Vorstellung von Kreativität, von Originalität und Vertrauen dann herausfordert.

00:01:43: Und damit ein Hallo an Bastia Marchink.

00:01:46: Ja, hallo Sir.

00:01:48: Wir sprechen ja heute darüber, wo KI wirklich hilft, wo sie vielleicht überschätzt wird und wo sie vielleicht auch mit kreativer Arbeit, warum das so besonders sensibel ist, wenn KI dann im Zusammenhang kommt.

00:02:00: Warum jemand wie du, der technisch ganz tief im Thema steckt, privat sehr viel vorsichtiger unterwegs ist mit dem Thema.

00:02:05: Darüber werden wir auch noch sprechen.

00:02:07: Dein Leben besteht ja dann auch viel aus deinem Arbeitsgebiet, Data Driven Marketing.

00:02:12: Vielleicht für viele erst mal klingt es ja wirtschaftlich, betrifft aber ja unseren Alltag doch viel breiter, oder?

00:02:19: Ja, Data Driven Marketing, wenn man sowas vorstellt, das klingt für manche dann immer so einladend wie eine Zahnbehandlung.

00:02:28: Das ist ein ziemlich cooles Themengebiet, weil man zum einen diesen ganzen Buzzwords, die es aktuell gibt, sich beschäftigen darf, wie Big Data, KI, nicht alles, was wir aus der Presse aktuell hören.

00:02:38: Aber man beschäftigt sich auch eben mit all täglichen Dingen, die wir... jederzeit sehen.

00:02:43: zum beispiel warum widmen bei netflix genau dieser film jetzt gerade eben empfohlen?

00:02:48: warum ist der in meiner hero bar drin?

00:02:50: wo kommen diese ganzen sachen her?

00:02:52: warum werden wir bei amazon die produkte empfohlen?

00:02:54: welche werbung wird mir geschaltet auf diesen ganzen online banan?

00:02:57: also mit solchen sachen kann und darf ich mich beschäftigen und das das hat sehr alltägliche züge macht sehr viel spaßen.

00:03:03: ich glaube da kann man auch viel eben lernen.

00:03:06: Wo hilft denn KI Deiner Mannung nach, heute tatsächlich auch vielleicht bessere Entscheidungen zu treffen?

00:03:11: und wo überschätzen wir vielleicht so analytische Fähigkeiten noch?

00:03:16: KI wird von den Leuten teilweise, glaube ich, falsch wahrgenommen, weil im Moment zumindest auch in der Presse.

00:03:22: das, was bei mir ankommt, wird sehr stark draufgehauen.

00:03:24: aufs Thema, muss man ja einfach sagen.

00:03:27: Ist auch sehr emotional.

00:03:29: Verstehe ich auch total.

00:03:30: Ich sehe auch sehr viele Schattenseiten bei KI, auf die wir sicherlich auch noch zu sprechen kommen.

00:03:34: Aber es gibt auch wirklich coole Anwendungen, die uns als Menschen wirklich auch in Zukunft wirklich helfen, gerade wenn ich Richtung Thema Krankheitskiller gucke.

00:03:43: Also wir können Millionen Datenpunkte analysieren und Krankheiten besser verstehen, vollständig entschlüsseln, wo auch vielleicht Ärzte nicht so greifpassen.

00:03:51: In Zukunft kann KI zumindest mal ein erster Ansatzpunkt sein.

00:03:55: Dann auch für meine Kinder sehe ich da immer halt die individuellen Bildungsmöglichkeiten, sowas wie Mentor und Tutor, der die Kinder halt dann auch... Begleiten kann, Sprachbarrieren, Lernschwierigkeiten überwinden kann.

00:04:09: Und dann haben wir natürlich auch solche simple Anwendungen wie Katastrophenschutz, Frühwarnsysteme an.

00:04:16: Wenn wir KI-Dat in Echtzeit auswerten, dann können wir vielleicht Waldbremne, Erdbeben, Flutwarnung, was jetzt durch den Klimawandel noch häufiger auftreten kann, sehr viel schneller auch erkennen.

00:04:27: Dann gibt es natürlich noch diese Bereiche Leben und Wirtschaft.

00:04:31: Leben glaube ich, dass wir die KI für uns arbeiten lassen können, wenn wir sie vernünftig lenken können, dass die Routinen übernimmt, Organisationen übernimmt, die uns heute viel Zeit kosten, dass wir mehr Zeit für Menschlichkeit und persönliche Beziehungen haben.

00:04:45: Und in der Wirtschaft denke ich so, die KI ist für mich der neue Strom.

00:04:50: Das, was das früher eben Strom war, als Grundlage ist, kann in Zukunft die KI werden, wenn sie jede Branche durchdrängt, wenn sie Produktivität steigert, wenn sie eine neue Wertschöpfung schafft und die industrielle Produktion einfach auf ein anderes Level leben kann.

00:05:05: In der anderen Bereich, wo das ebenfalls passiert, ist ja dein Privater beziehungsweise dein Hobbybereich.

00:05:09: Also, wo ich jetzt darauf hinaus will, dass wir haben hier auf unserem Tisch zwei Bücher stehen, die hast du geschrieben, du bist nämlich auch Autor, du hast dich mit KI eben nicht nur wissenschaftlich, sondern auch literarisch auseinandergesetzt, und zwar in deinem Roman.

00:05:21: Es geht nämlich um einen KI-Ermittler, Findewa.

00:05:23: Letzter Blick heißt das Buch.

00:05:25: Also, KI-Ermittler, erst mal, was bedeutet das überhaupt?

00:05:27: Also, was bedeutet das bei dir im Buch?

00:05:30: Also fairerweise muss ich sagen, dass Kai mein Bücher nicht die große Hauptrolle spielt.

00:05:35: Sie ist wichtig, aber sie ist nicht die Hauptrolle, sondern im Vordergrund ist ein rätselafter, wendungsreicher Krimi bei der ganzen Geschichte.

00:05:45: Aber die Kai spielt, wie du gerade eben gattest, in den Ermittlern mit rein und macht aus ihm meiner Meinung nach ein Ermittler, den man nicht schon tausendmal gelesen hat.

00:05:54: Weil ich sage immer gerne, Ermittler gibt es viele, keiner ist wie ihr.

00:05:57: Denn ich wollte nicht diesen Klischeekorb haben, der so cholerisch ist, damit keinem Menschen klarkommt.

00:06:02: Und

00:06:03: immer mit dem Donut unterwegs ist.

00:06:04: Genau,

00:06:04: der so depressiv ist, weil da gerade jemand verloren hat oder der so hyperintelligent ist, dass er jedes Rätsel sofort löst.

00:06:11: Finn besitzt nämlich eine Fähigkeit.

00:06:14: Und das macht ihn eben anders.

00:06:15: Er kann nämlich mit einem tiefen Blick in die Augen eines Menschen die unmittelbare Zukunft der Person sehen.

00:06:22: Und das beruht eben auf KI, weil die KI berechnet ihm diese Vision der nächsten Minuten, der nächsten Stunden dieser Person.

00:06:32: Mir ist wichtig, ich schreibe keine Dystopie.

00:06:35: Diese KI ist nicht böse, sie manipuliert nicht, sie will nicht Terminator ähnlich die Menschheit übernehmen, da braucht man keine Angst haben, sondern es ist kluger Mitstreiter.

00:06:42: Sie ist dabei im Hintergrund, weil sie eben diese Fähigkeit ermöglicht.

00:06:46: Aber wie gesagt, in meinem Bücher ist das kein Superhelden-Trick, sondern das ist, ja.

00:06:51: Mit KI-Skeptikerinnen und Skeptikern bist du ja auch konfrontiert worden, als du mit dem Buch zum Beispiel auf Lesungen unterwegs warst.

00:06:57: Mit einer ganz anderen Seite, du hast über KI geschrieben, aber eine Frage, die dann irgendwie häufig dann zurückkam, hast du das mit KI geschrieben, oder?

00:07:07: Ja, genau.

00:07:07: Und das ist natürlich halt auch wirklich schwer, weil das tut einem selber auch wirklich weh.

00:07:14: Weil wenn man jetzt irgendwie selber schreibt und weiß, wie viel Zeit, Leidenschaft, Mühe, Stunden man da reingesteckt hat, so ... einen Buch herzustellen, dann tut es natürlich weh, wenn die Leute darüber nachdenken, dass man das selber mit KI geschrieben hat.

00:07:32: Da hoffe ich, dass ich mir immer noch eingefallen, damit ich Hannab einen KI-Ermittler zu entwickeln, weil es geht natürlich darum, dass die KI in der Entwicklung dieser Fähigkeit von Finn steckt, nicht in der Erstellung des Buches.

00:07:44: Und da haben wir mit dem Verlag auch lange darüber diskutiert, weil auf dem ersten Buch klippt ein Sticker drauf, da steht die Zukunft im Kopf der erste Fall des KI-Ermittlers.

00:07:55: Und wir hatten vorher noch andere Visionen, zum Beispiel sowas wie der erste KI-Krimi.

00:08:01: Oder Krimi trifft KI?

00:08:03: Das

00:08:03: würde zuerst direkt den Gedanken aufmachen, okay, mit KI geschrieben und nicht,

00:08:08: es geht um KI.

00:08:09: Genau.

00:08:09: Und das haben wir jetzt dann auch versucht, damit irgendwie zu verhindern, ob es geklappt hat.

00:08:14: Weiß ich nicht, ne?

00:08:15: Da ich das ja auf Lesungen so häufig die Frage gestellt bekomme, kann das natürlich immer sein.

00:08:19: Und da grenz ich mich eben komplett ab, ne?

00:08:21: In der kompletten Kreativitätsbranche hat KI für mich im Moment zumindest erstmal auch nichts zu suchen, ne?

00:08:28: Dass das Gute ist beim Komplex.

00:08:30: In den nächsten Schreiben gibt's noch eine Grenze.

00:08:32: Weil, ja, da funktioniert KI noch wie ein schlechter Läufer bei Marathon.

00:08:38: Die KI hat irgendwie einen coolen Sport-Outfit.

00:08:41: Sie dehnt sich brutal stark am Anfang und sprintet direkt los, aber kann halt eben nicht durchhalten.

00:08:46: Weil so echte Figurenzeichnen auch innere Logik zu haben, Ambivalenzen, diese Muster durchzusetzen, dass so ein komplexes Buch eine KI gar nicht schreiben könnte.

00:08:55: Warum glaubst du, reagieren Menschen so emotional vielleicht auch ... oder so sensibel auf KI im Bereich Kreativität oder auch jetzt in der Literatur?

00:09:05: Ja, im Literarischen ist es natürlich so, dass es eben auch ja sehr stark eben darauf ankommt, dass das Schreiben oder auch halt die die komplette Produktion von Inhalten sehr stark auch mit Identität verbunden ist, mit Vertrauen verbunden ist.

00:09:26: Weiß ja eigentlich bisher das hinter so einem Buch hinter so einem Film hinter so einem Text oder so ein Podcast.

00:09:32: ne da steckt einen Mensch dahinter der es produziert der Leidenschaft Mühe und Zeit da rein investiert.

00:09:38: und wenn ich jetzt.

00:09:40: Als Endverbraucher plötzlich das Gefühl bekomme, okay, ich werde überschwemmt von einer Menge an einen Büchernfilm-Podcast.

00:09:47: Und da kommen auf einmal generische Ausdrücke, generische Stimmen, Videos, die irgendwie nicht passen.

00:09:53: Da steckt kein Mensch mehr dahinter.

00:09:55: Dann weiß ich auch nicht mehr, was echt ist, was auf Erfahrung beruht, was echte Erlebnisse sind.

00:10:00: Zeit und Mühe reingesteckt ist.

00:10:02: Und ich weiß nicht, ob dann die Sachen auch nicht einfach für den Endverbrauch einfach wenig wert haben, wenn man komplett einfach mit Content geflutet wird, das Vertrauen bröckelt und einfach schnelle, billige Imitationen teilweise auch auf den Markt kommen.

00:10:17: Wieso bastian die KI-Welle auch als Hoffnungswelle sieht und was wir dafür jetzt machen müssen, das hört ihr am Samstag in unserer neuen Podcast-Folge das ganze Gespräch.

00:10:25: Abonniert den Podcast, damit ihr das nicht verpasst.

00:10:27: Wenn diese Parameter da sind, sagst du würdest du dann auch surfen auf so eine KI-Hoffnungswelle.

00:10:34: Ich sehe halt unglaublich viele schöne Sachen, die mit KI gemacht werden können.

00:10:37: Also das ist jetzt absolut nicht so, dass ich da nur die negativen Seiten sehe.

00:10:43: Wir haben ja

00:10:44: schon viel Positives

00:10:45: gemacht.

00:10:45: Genau, deswegen haben wir ja schon viele Sachen gemacht.

00:10:48: Aber wenn ich mir jetzt einfach überlege, irgendwann wird die Robotik auch weitergehen und welche Robotik und KI kombinieren und die beiden Sachen zusammen irgendwelche gefährlichen Arbeiten machen können.

00:10:59: in Minen, in Katastrophenschutzgebieten, in der Tiefsee und dadurch Menschenleben gerettet werden, super diese Geschichte.

00:11:06: Also da könnte ich mich irgendwie den ganzen Tag darüber freuen, wenn es da eben vorangeht.

00:11:10: Also da gibt es halt diverse Punkte, wo halt eben auch eine große Hoffnungswelle ist, weil ich glaube, wenn wir KI richtig einsetzen, kann das das Cooles werden.

00:11:19: Also ein Werkzeug, das merklichen stärker macht durch die ganzen Sachen, die wir schon gemacht haben.

00:11:24: Und da macht mir halt nicht irgendwie eine magische Super-KI-Hoffnung bei der ganzen Geschichte, sondern dass wir als Gesellschaft Regeln, Transparenz, Fairness reinbringen und die KI uns wirklich jedem einzelnen Menschen im Alltag dient.

00:11:38: Und wir am Ende mehr Zeit für das Übrige haben, was uns eben menschlich macht, nämlich echte Begegnungen, Kreativität, Fürsorge, Mut, dass wir uns da mehr ausleben können, weil die KI uns vielleicht als Werkzeug im Hintergrund als verstärker Sachen abgenommen hat.

00:11:51: Danke für das schöne Gespräch und eher für die Einblicke in deiner Arbeit, sowohl wissenschaftlich als auch kreativ.

00:11:58: Schön, dass du bei Übermorgen dabei warst.

00:12:00: Dankeschön.

00:12:00: Hab mich gefreut.

00:12:04: KI wird ja oft als alles können abschrieben, ne?

00:12:06: Es ist der Helfer, der schneller, schlauer, effizienter ist als wir.

00:12:10: und im Alltag sieht das dann aber doch ein bisschen anders aus, weil wir wollen jetzt mal über ein paar Visionen sprechen und bzw.

00:12:16: Visionen und die Realität.

00:12:18: Wie funktioniert den KI wirklich und wo eben nicht?

00:12:25: Und dafür spreche ich jetzt mit unserem KI-Experten mit Karsten Dresd, den kennt ihr auch von unserem Podcast nach Bankasa Kasi.

00:12:30: Hallo, ich wünsche Ihnen schön, dass du hier bist.

00:12:33: Hallo, danke, dass ich dabei sein darf.

00:12:35: wieder Joana.

00:12:36: Wir haben uns ja auch schon mal ganz viel über KI unterhalten.

00:12:38: Wie viel kann sie schon?

00:12:40: Wo wird's noch hingehen?

00:12:42: Jetzt wollen wir so ein bisschen anderen Drehen noch mal finden und zwar vielleicht als Nutzer der KI.

00:12:48: In welchen Situationen enttäuscht sie dich eigentlich am meisten?

00:12:54: Im Moment versuche ich halt irgendwie sehr viele Sachen somit.

00:12:57: Mit Bildgenerierung auszuprobieren.

00:12:59: Wo sind da die Grenzen?

00:13:00: Was kann man machen?

00:13:01: Wo bringt es mich weiter?

00:13:02: Gerade jetzt, wo die Texte besser beherrscht und solche Geschichten.

00:13:06: Und ich glaube, was mich am meisten in den Wahnsinn treibt, schrägstrich enttäuscht.

00:13:12: Wenn ich sage einer KI, das hier sind meine Vorstellungen.

00:13:16: Basteln mehr mal einen Prompt, indem das und das und das passiert.

00:13:19: Das ist für mich sehr schön irgendwie, weil die KI weiß besser, wie das gegliedert werden muss.

00:13:24: Ich weiß es nicht so gut.

00:13:25: Deswegen... Schick ich das erstmal so voraus, wie.

00:13:28: das ist das, was ich vorhabe, das sollte da zu sehen sein.

00:13:32: In der Qualität, in der Auflösung und so was anderes.

00:13:35: Basteln wir das mal so zusammen und dann liste mir das mal auf in einem englischsprachigen Prompt, weil englisch wird meistens besser oder funktioniert meistens besser beim Generieren als als ein deutscher Prompt.

00:13:46: Und dann dann fängt er an mit dieses Bild zu generieren automatisch, obwohl ich einfach explizit hingeschrieben Schreib's mir auf, nicht das Bild generieren, ich schreib's extra dazu.

00:13:56: Und dann, ich komm hier, ich hab hier mal ein Bild für dich und dann denkst du dir, ja, aber ich hatte noch Nachfragen und wir wollen noch hier gerade erst mal gucken, wo wir hin kommen und wie es aussehen soll und dann macht ihr einfach einen so ein Bild nach dem nächsten.

00:14:08: Oder ich hab's gerade schon gesagt, dass er mittlerweile kann er recht gut schrift auch oder können mehrere Systeme ganz gut schrift verarbeiten.

00:14:15: Und wo, wo dann die KI ganz oft die Grätsche macht, wenn... Ich nutze es zum Beispiel um Artikelbilder auch zu machen.

00:14:21: Und dann brauche ich jetzt hier einen Typen, der ein Handy in der Hand hat, mit einem Chatchi-BT-Logo oder mit dem Logo von Open AI.

00:14:30: Und dann ist er einfach LGBT in der Lage sein eigenes verkacktes Logo zu erkennen.

00:14:34: Entschuldigung

00:14:35: für das

00:14:36: schisse Ausungsweise.

00:14:37: Aber da verzweifle ich dann öfters.

00:14:40: Das sind auf jeden Fall schon sehr gute Hinweise, wo man dann auch direkt merkt, okay, hier ist für irgendwas faul.

00:14:45: Das merkt man dann besonders auch bei der Bildgenerierung, wenn irgendwie mehr Finger, mehr Hände, mehr Füße etc.

00:14:51: im Spiel sind.

00:14:53: Die Finger für höchstere Situationen hat KI mittlerweile im Griff.

00:14:57: Naja, ich finde, gerade auch mit dem Text hast du ja auch schon gesagt, ne.

00:15:01: Sie wird immer überzeugender.

00:15:03: Aber es ist immer noch eine Unsicherheit dabei und ja auch viele Dinge, die sogar falsch sind dabei.

00:15:07: Wo würdest du sagen jetzt für alle, die sich eben täglich nicht auch beruflich damit beschäftigen, was kann man noch so als Anhaltspunkte haben, wo du sagst, okay, wo daran erkenne ich auch immer noch KI?

00:15:21: Ich glaube, du musst, egal ob du es privaten oder beruflich, du musst immer irgendwie Experte in dem sein, was du da gerade machen möchtest.

00:15:29: Also jetzt, nicht jeder muss ein KI-Experte sein, sondern eher wenn, keine Ahnung, ich will hier gerade was schreiben, was sich mit der Geschichte auseinandersetzt, mit irgendwas, was mal passiert ist, wo ich... bestimmte Daten, bestimmte Personen, die was bestimmtes getan haben.

00:15:46: Also ich sollte schon im Blick haben, was da wirklich passiert ist.

00:15:50: Also diesen Expertenstatus dann haben, damit ich, wenn ich diese Antwort bekomme, und automatisch, automatisch Einpreise, dass ich ja immer, immer damit rechnen muss, dass es super klingt, aber vielleicht was anderes dahinterstecken könnte.

00:16:06: Also ja, man sollte zumindest immer... In dem Wissen drinstecken, was man gerne möchte, dass es da generiert wird.

00:16:13: Je weniger ich über das weiß, was da generiert werden soll, desto eher kann ich mich komplett im Löffel machen dabei.

00:16:21: Ich finde das ein schöner Drehe, weil das dann auch so ein bisschen die Position klar definiert, dass man sowieso eine Art... Was ich nicht CVD, wenn wir jetzt um redaktionellem Kontext reden, nochmal drüber schaut.

00:16:32: Vielleicht, um das so zu verbinden, was glaubst du werden, sind so Aufgaben vielleicht jetzt auch bei dir.

00:16:36: Du arbeitest in der Redaktion und machst viel mit Text, aber natürlich auch viel mit gesprochenem Wort.

00:16:42: Was es so wirkt zuerst irgendwie erstmal einfacher und dann wird es aber doch komplizierter, komplexer, fehleranfälliger, jetzt gerade, wenn man so von Redaktion und kreativen spricht.

00:16:54: Ich glaube, da gibt es doch ganz viele Sachen.

00:16:56: Ein Beispiel hatten wir eben, wo ich denke, irgendwie liefert doch hier was sehr offensichtlich ist, erstellen wir dieses Logo und er kommt einfach nicht hin.

00:17:03: Und was eigentlich einfach klingt, ist für mich in meinen menschlichen Gehirn, das haben wir doch schon zehnmal gemacht.

00:17:12: Wieso kommt jetzt beim elften Mal was komplett Falsches raus?

00:17:16: Das sind so Dinge irgendwie, also ich könnte jetzt nicht konkret benennen, aber das sind so die Punkte, wo ich denke, das gibt's doch gar nicht irgendwie, das ist doch... Man hat oft so Vergleiche.

00:17:30: Wir haben jetzt hier den Praktikanten.

00:17:33: Sehen wir es mal so.

00:17:34: Der ist noch nicht so richtig drin in dem Wissen.

00:17:37: Das ist ein bisschen wie so eine KI.

00:17:39: Die kann bei ganz vielen Sachen helfen, aber so richtig klug, sie durchtrinkt noch nicht alles und der Praktikant eben auch nicht.

00:17:46: Aber dieser Praktikant, der zehnmal von mir losgeschickt wurde, was zu kopieren, der ... Die hat echt eine gute Chance, dass er beim elften Mal dieses Kopieren sehr, sehr gründlich hinbekommt.

00:17:56: Weiß ich nicht, wenn ich es konkreter machen müsste, wenn ich z.B.

00:18:00: wir übersetzen Texte maschinell, weil wir auf verschiedenen Seiten gleichzeitig veröffentlichen und mein Französisch einfach zu dieser Rabel ist, als dass ich den Artikel, den ich gerade auf Deutsch geschrieben habe, auf Französisch jetzt.

00:18:16: veröffentlichen könnte.

00:18:17: Und dann sind manchmal einfach Fehler drin, die nicht zwangsweise immer drin sind.

00:18:23: Die Übersetzung liefert mir die richtige Anrede.

00:18:26: Plötzlich ist sie dann nicht mehr richtig.

00:18:28: oder ein Link, der normalerweise mit übersetzt wird, funktioniert plötzlich dann doch nicht mehr.

00:18:33: Also ich glaube, da gibt es einen Füllhorn an Möglichkeiten, wo Kai verkrackt

00:18:38: wird.

00:18:39: Auf jeden Fall.

00:18:40: Ja, und du hast ja auch schon ein bisschen darüber gesprochen oder wir haben schon impliziert, dass das ja unsere Rolle dann auch so ein bisschen verändert, wenn wir mit der KI arbeiten.

00:18:47: Deswegen wäre das mal, glaube ich, was so rüber wir jetzt noch mal schauen können im Zukunftsrausch.

00:18:52: Also ab wann verändert die KI jetzt nicht nur irgendwie unsere Arbeit, unsere Prozesse, sondern eben auch, was wir erwarten können, was wir, wie wir uns verhalten oder wie wir vielleicht ja auch so eine welche Beziehung wir zur KI aufbauen, wenn überhaupt.

00:19:09: Gucken wir doch mal hier im Zukunftsrausch, was da noch auf uns zukommt.

00:19:13: Also, es hat sich ja auch schon verändert.

00:19:14: Also, KI ist ja nicht nur mehr das Werkzeug.

00:19:17: Wir sind ja auch irgendwie, wie wir denken, wie wir irgendwie Dinge angehen, vielleicht auch bei der Arbeit und einem privaten.

00:19:24: Viele googeln nicht mehr ihre Symptome, sondern fragen direkt, die KI, was habe ich?

00:19:28: Wo siehst du da so einen Punkt, wo das irgendwie geprägt wird?

00:19:34: Ja, also erst mal... Stimm ich ja absolut zu, wir müssen nicht in die Zukunft gucken, wann kommt das oder wann wird das so sein, sondern da sind wir schon.

00:19:42: Also wir sind schon an dem Punkt, dass die Nutzung von ChatGPT zum Beispiel Dinge verändert.

00:19:49: Da sind manchmal Vokabeln beispielsweise, die plötzlich mehr genutzt werden, die wir einfach vorher nicht genutzt haben.

00:19:59: Ich erinnere mich gerade an eine Studie.

00:20:01: Ich überleg gerade, ob wir da auch schon mal darüber geredet haben in irgendeinem Zusammenhang.

00:20:05: Da siehst du dann, dass das Leute, die jetzt weniger googeln, stattdessen mehr Chatchi Pity verwenden, dass einfach auch dieses Wissen nicht so hängen bleibt.

00:20:16: Das verfängt nicht so.

00:20:17: Wenn ich eine Seite google, Oder verschiedene Ergebnisse Google, dann bleibt vielleicht noch mal weniger Hängen als im klassischen Unterricht.

00:20:26: irgendwann mal, als man noch mal und noch mal Stoff gebolzt hat und von einem Lehrer bewusst darauf angesetzt wurde, guckt euch das an.

00:20:36: Aber wenn ich googlen vergleiche mit dem, was bei LGBT hängen bleibt, dann hast du da jetzt schon irgendwie signifikante Unterschiede.

00:20:44: Also ich glaube schon, dass das, wie wir denken und handeln, dass Das ändert sich gerade schon.

00:20:50: Also einmal, wie wir es tatsächlich machen und einmal, wie wir vielleicht auch unterschätzen, wie gut es funktioniert.

00:20:56: Gibt es da irgendwas, wo du sagst, hey, das passiert so schleichend, das macht dir irgendwie Sorgen?

00:21:04: Lass mich mal überlegen.

00:21:05: Ja, ich glaube tatsächlich, was ich gerade schon angesprochen habe, dass ganz viele Menschen das denken, wie das, ja, das Chatchi-Petise und so ein Google-Equivalent ist, wir verstehen oft... auf das Internet immer noch nicht so richtig, weil einfach unser menschliches Gehirn braucht vielleicht noch so ein paar Jahrhunderte, bis es so umgebaut ist, dass das selbstverständlich ist.

00:21:27: Und noch weniger verstehen wir das gerade mit KI.

00:21:29: Und irgendwie.

00:21:30: dieser erste logische Schluss ist einfach ... ... weil es so viel.

00:21:35: Google kann mir nur irgendwie Suchergebnisse anzeigen.

00:21:38: CHPT kann viel konkreter antworten und mich viel besser dahin führen, wo ich genau will.

00:21:43: Und dann auch im Kontext noch antworten, wenn ich weitere Fragen habe, das verleitet dann dazu.

00:21:48: Ja, okay, statt Google nehme ich jetzt das hier.

00:21:51: Und das schleicht sich so in unser Leben, unseren Alltag ein.

00:21:54: Und das irgendwie dann von dieser Seite betrachtet das halt irgendwie sehr souverän.

00:22:01: ein sehr großer Mist geantwortet wird von der KI, macht es ein bisschen gefährlich, gerade vielleicht, weil sich so einschleicht und so diese Hürde so niedrig ist.

00:22:09: Ja, das ist so eine neue Selbstverständlichkeit ja auch dabei.

00:22:13: Im Interview mit Bastian war es ja auch nochmal ein großes Thema zu sagen, wenn Kinder heute mit KI aufwachsen, das hat also wie viele Vor- und wie viele Nachteile es auch haben kann, diese Fähigkeiten, die bewusst gelernt werden, bzw.

00:22:26: jetzt teilweise auch nicht unbedingt gebraucht

00:22:28: werden.

00:22:29: Hast du wie ist so dein Tag dabei?

00:22:31: Gerade im Kontext mit Menschen, die sich das erste Mal mit auseinandersetzen, das ist, glaube ich, dann tatsächlich egal, ob es irgendwie Kinder sind oder ob es Menschen sind, die vielleicht einfach nicht sehr fit sind, wie man sich im Netz bewegt, zum Beispiel, oder so.

00:22:44: Ich glaube, da muss man sich noch manchmal daran erinnern, dass wir irgendwie einen Schritt vor dem anderen machen müssen, dass wir ein paar Dinge lernen müssen, irgendwie, um dann das nächste beherrschen zu können.

00:22:54: und ich glaube... junge menschen wachsen mal so mit rein.

00:22:59: ich glaube die entwickeln von sich aus ein anderes verständnis auch irgendwie was was so medienkompetenz angeht.

00:23:03: aber so generell glaube ich irgendwie das dass wir uns damit ganz viel auseinandersetzen müssen.

00:23:08: wie erlernen wir das irgendwie und was ist da der der wirklich der erste schritt den wir machen müssen was ist der der dann folgen sollte und nicht nicht umgekehrt?

00:23:18: ich bin so ein bisschen irgendwie verhaftet gerade in diesem medienkompetenzthema.

00:23:21: das macht mich gerade so die letzten tage und wochen macht mich das rasend.

00:23:25: und Und gerade da glaube ich irgendwie, weil wir müssen eigentlich jeden dazu verpflichten, setzt sich mehr damit auseinander, dann nehmen wir jeden Tag zehn, zwanzig Minuten, wo du dich einfach nur mit KI beschäftigst und zu gucken, wie funktioniert es, was passiert damit, um besser durch den Tag zu kommen.

00:23:41: Habe ich ein bisschen gerade in eine Frage gesprengt, glaube ich auch, ne?

00:23:44: Nee, aber genau darum geht es ja zum Beispiel auch in der Folge.

00:23:47: dann bei dir.

00:23:48: Kasakasi, jetzt am Wochenende kommt noch eine Folge bei dir, wo es genau um diese Themen geht, wo wir da auch noch mal ein bisschen tiefer gesprochen haben.

00:23:55: Also, wenn ihr jetzt gesagt, okay, da müsste es jetzt weitergehen für mich, dann abonniert mit dem Kasakasi, da hört ihr dann die nächste Folge.

00:24:01: Aber ihr habt gemerkt, es wird irgendwie, es werden die großen gesellschaftlichen Fragen.

00:24:05: Wir stellen sie.

00:24:06: Also, wenn es Antworten gibt, dann wird das auf jeden Fall ein krasser Podcast am Wochenende.

00:24:11: Aber zum Schluss würde ich ganz gerne noch mal ein bisschen kleiner werden und zwar persönlich.

00:24:16: Favoriten.

00:24:19: In dieser Rubrik geht es nämlich, ja, häufig geht es um Lieblings-Sketchers.

00:24:22: Es geht um Apps.

00:24:23: Bei KI funktioniert das jetzt ja nur bedingt.

00:24:26: Deswegen frage ich jetzt mal nicht irgendwie nach Tools, sondern eben nach dem persönlichen Umgang, wie du den hast mit KI.

00:24:31: Aber das ist ja unglaublich viel damit.

00:24:33: Deswegen gucken wir mal so nach Regeln, Grenzen, vielleicht auch gewisse Entscheidungen.

00:24:38: Hast du da vielleicht so eine klare Haltung oder Regel im Umgang mit KI, wo du dann selbst sagst, okay, nee, in bestimmten Situationen halte ich das ganz von mir fern.

00:24:47: Nein, es gibt keine Grenzen mehr.

00:24:48: KI und X sind eins.

00:24:49: Nein, das ist Quatsch.

00:24:52: Ja, du hast natürlich recht, ich arbeite super viel damit irgendwie.

00:24:56: Egal ob ich es für Artikel verwende, ob ich es für den Podcast verwende, wenn ich Sachen strukturieren möchte und weiß nicht, ich gebe tausend Beispiele und im privaten nutze ich KI eben auch selbstverständlich.

00:25:09: Foto von meinem.

00:25:10: Kühlschrank, weil ich dann drei Sekunden später gesagt bekomme, was man aus dem Mist, der noch drin ist, neues kochen kann.

00:25:18: Also da glaube ich wirklich irgendwie, dass ich mir nicht sehr viele Regeln setze.

00:25:23: Aber immer, wenn es darum geht, dass ich kreativ hier was vollbringen möchte, dann habe ich schon noch Grenzen auf jeden Fall.

00:25:31: Also ich nutze KI nicht, um mir einen kreativen Gedanken irgendwie ins ins Hirn setzen zu lassen, den ich dann einfach nur kopiere, was eher so mittelkreativ ist.

00:25:45: Ich versuche halt irgendwie, dass man so, dass man seine Gedanken strukturiert, dass man sich Inspiration holt, dass man so wie so beim Pingpong, dass man so Gedanken spiegelt und sortiert ein bisschen, aber eben nicht, wenn wenn ich dann irgendwie so so ein Puzzle vor mir habe.

00:26:00: vielleicht sogar mit mehreren Kis geredet habe, dadurch auf neue Quellen wiedergekommen bin, die wieder eine neue Sichtweise aufzeigen und sowas, dass dann hinterher, wenn ich es zusammengeschoben habe, irgendwie, wie formuliere ich das denn aus?

00:26:13: Was will ich denn sagen?

00:26:15: Oder wie denke ich denn überhaupt ohne ein Artikel erst mal?

00:26:17: Wie denke ich denn über ein Thema?

00:26:19: Also diesen letzten Schluss, den möchte doch bitte gerne ich machen.

00:26:23: Also das ist meine Grenze, wenn es um diesen kreativen Prozess geht.

00:26:28: Hast du da... Fähigkeiten, wo du sagst, also beziehungsweise du hast ja gerade schon so ein bisschen genannt oder die Rolle, die du dann jetzt da einnimmst.

00:26:36: Aber gibt es da Fähigkeiten, wo du sagst, hey, die sind jetzt für mich persönlich wichtiger geworden?

00:26:40: Also gerade dieses Einordnen und auch Bewerten kann ich mir jetzt vorstellen.

00:26:45: Also ich glaube... Fähigkeit klingt immer komisch, weil das klingt nach etwas irgendwie... Puh, das muss ich erst hier lernen.

00:26:50: Das ist ein Skill, den ich mir draufpacken muss.

00:26:52: Das ist auf deiner Pokémonkarte unten.

00:26:55: Mit Stern drauf.

00:26:56: Genau.

00:26:58: Aber es gibt irgendwie so eine Fähigkeit und ein Skill, wo wirklich jeden Menschen fragen kann und er wird dir sagen, ja, hab ich drauf, beherrsche ich, da bin ich super drin.

00:27:05: Gesunder Menschenverstand.

00:27:06: So diese Sachen mit diesem gesunden Menschenverstand.

00:27:09: Also ich kann Dinge beurteilen.

00:27:10: Ich habe Urteilskraft.

00:27:12: Niemand würde sagen, ravi dich, verstehe ich aber nicht.

00:27:15: Also ich hab überhaupt gar keine Ahnung, ob das jetzt hier richtig ist oder nicht.

00:27:17: Ich mach mal einfach.

00:27:19: Und in so einer Welt, in der wir leben oder in die wir gerade so reinrutschen, es kann ja passieren, was ich möchte.

00:27:26: Ich kann mir irgendein Video angucken und da könntest du zu sehen sein.

00:27:31: Ich kenne dich, ich kenne, weiß ich nicht.

00:27:33: Ich weiß, wie du in bestimmten Situationen reagierst.

00:27:36: Ich kenne deine Stimme.

00:27:38: Und trotzdem könnte mir jemand ein Fake Video hinsetzen und es gäbe eine Chance, dass das so gut gemacht ist, irgendwie, dass ich es nicht mehr klar gezogen bekommen.

00:27:46: Und deswegen, das ist mit dem gesunden Menschenverstand, wenn mir jemand ein Video von Johanna von Übermorgen vorsitzt, wo sie an ihrem Mikrositz mit Kopfhörern, dann würde ich sagen, dass es... Doch, da gibt es eine sehr große Chance, dass das jetzt tatsächlich hier diese Johanna ist, die ich kenne.

00:28:04: Beim Bunty Jumping wird man mich wohl weniger sehen.

00:28:07: Ja, ich habe jetzt versucht, was Absurdes zu finden, weil... Das ist

00:28:10: für mich schon sehr absurd.

00:28:11: Ja, aber vielleicht kenne ich dich da noch nicht gut genug.

00:28:15: Ich dachte mir, wenn ich jetzt sowas sage, wie sie also jongliert mit sechs verschiedenen Eisbechern und in Wirklichkeit ist aber Jonglieren so voll dein Ding oder so.

00:28:23: Aber keine Ahnung, reitet auf einem Eisbeeren, sag ich mal sowas.

00:28:29: Dann sollte mein Verstand, mein gesunder Menschenverstand, sollte mir dann sagen, es gibt eine faire Restchance, dass sie eigentlich nicht, zumindest nicht regelmäßig auf Eisbeeren reitet.

00:28:42: Ja, das fasst das gut zusammen, weil unter dem gesunden Menschenverstand sind halt viele Eigenschaften und weiterhin Fähigkeiten, Slash Skills, die da drunter zusammenfallen.

00:28:52: Und welche das genau sind, werden wir auch noch am Wochenende sprechen.

00:28:54: Deswegen klickt euch rein, Kasa Kasi.

00:28:57: Die KI-Kreativität-Zäuge.

00:29:01: Mal gucken, wie sie heißen wird.

00:29:02: Aber klickt euch da auf jeden Fall mal rein.

00:29:04: Ich verlinke euch.

00:29:04: Die KI einfach, wie ihr heißen soll.

00:29:06: Die Sahe war kreativer.

00:29:09: Okay,

00:29:11: wir merken am Ende ist Kai wohl eher die Frage, wo wir bewusst irgendwie menschlich bleiben wollen oder wo wir eben diese Komponente drin lassen wollen.

00:29:18: Deswegen klickt euch mal bei Casa Kasi rein.

00:29:21: Ihr findet alles in den Show Notes.

00:29:23: Dankeschön, Kasi, dass du heute dabei warst.

00:29:25: Sehr gerne und jederzeit wieder.

00:29:26: Und bis zum nächsten Mal.

00:29:28: Wir sprechen ja dann schon.

00:29:29: Mensch, ich freu mich auch voll, wie viel du mir hier heute Chance gegeben hast, Leute zu verweisen.

00:29:34: Guck mal irgendwie bei Kazakazi rein.

00:29:36: Sehr schön.

00:29:38: Erinnere mich dran, wenn wir aufnehmen, dass ich das umgekehrt auch so mache.

00:29:41: Sehr gut mache ich.

00:29:43: Freu dich auf morgen.

00:29:46: Zum Abschluss jeder Übermorgenfolge habe ich noch eine wirklich gute Nachricht aus der Welt der KI und der Gesundheit.

00:29:52: Forschende der Stanford University haben ein KI-Modell namens Sleep FM entwickelt, das allein aus einer Nacht im Schlaflabor Hinweise auf das Risiko für mehr als hundertdreißig ernsthafte Krankheiten erkennen kann.

00:30:04: Darunter Demenz, Parkinson, Herzinfarkt oder auch bestimmte Krebsarten und das oft Jahre bevor erste Symptome auftreten.

00:30:11: KI könnte hier helfen, Risiken früh zu entdecken und irgendwann vielleicht sogar Leben retten.

00:30:16: Technologie kann also nicht nur Fragen aufwerfen, sondern auch ganz konkrete Vorteile bringen.

00:30:23: Ich

00:30:24: freue mich auf morgen, weil Technik uns Zeit zurückgeben kann für gute Gespräche, für Kreativität, Neugier.

00:30:32: Ein Leben, das nicht nur effizient ist, sondern sich auch gut anfühlt.

00:30:36: Und wenn KI den Stress unternehmt, übernimmt, bleibt vielleicht wieder Raum vor was, das uns Menschen gemacht, nämlich Begegnungen, Gedanken und gute Bücher.

00:30:53: Und ich freue mich, wenn ihr unseren Podcast eine Bewertung und ein Abo dalasst, dann verpasst ihr auch die nächste Folge nicht.

00:30:59: Die gibt's am Samstag, das ganze Gespräch mit Bastian über künstliche Intelligenz und Kreativität.

00:31:04: Und am Donnerstag in zwei Wochen hören wir uns zur nächsten übermorgen Folge.

00:31:08: Bis dahin, freudig auf morgen!

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