Das ganze Gespräch: Wie KI die Kunstwelt verändert
Shownotes
Beschreibung:
Julian ist Filmemacher, Fotograf, Mediendesigner und KI-Künstler und nutzt z.B. Samsung-Technik für seine Bilder. Wie eröffnet Künstliche Intelligenz neue Dimensionen für die Kunst? Außerdem sprechen wir gemeinsam mit Laura Thissen von Samsung über die Ängste und Chancen, die KI für die Kunstwelt mit sich bringt und wie uns Technologie inspiriert, statt uns einzuschränken.
Egal, ob du ein Technik-Enthusiast, ein Neuling in der Welt der Technologie oder einfach neugierig auf die Zukunft und Innovationen bist, diese Folge bietet dir spannende Informationen und Einblicke in die Welt von überMORGEN.
Ressourcen und Links:
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Disclaimer:
Die in dieser Episode geäußerten Meinungen sind die der Hosts und Gäste und spiegeln nicht unbedingt die Meinungen von inside digital wider.
Produktion:
Mit freundlicher Unterstützung von TON.EINS.
Transkript anzeigen
00:00:00: Übermorgen. Dein Podcast von Inside Digital.
00:00:07: Willkommen zum ganzen Gespräch am Samstag mit Julian Wandiken und Laura Tissen von Samsung.
00:00:17: Julian ist Filmemacher, Fotograf und Mediendesigner und KI-Künstler.
00:00:21: Er nutzt zum Beispiel Samsung-Technik für seine Bilder.
00:00:24: Diese Schnittstelle von Kreativität und Technologie ist super spannend.
00:00:28: Wir eröffnet künstliche Intelligenz, neue Dimensionen für die Fotografie.
00:00:32: Außerdem sprechen wir über die Ängste und die Chancen, die KI für die Kunstwelt mit sich bringt
00:00:37: und wie uns Technologie inspiriert, statt uns einzuschränken.
00:00:40: Außerdem gibt es natürlich auch noch Tipps für alle,
00:00:42: die die Möglichkeiten von KI in ihrer eigenen kreativen Arbeit ausprobieren wollen.
00:00:46: Ich bin Johanna, schön, dass ihr zu hört.
00:00:48: Laura, Julian, toll, dass ihr heute dabei seid.
00:00:51: Dank für die Einladung.
00:00:52: Ja, ja, hallo, danke.
00:00:53: Julian, deine Arbeiten, also von Magazinkarwaren bis hin zu Bildern im Museum
00:00:58: und deine letzte Ausstellung "Heldinnen und Helden",
00:01:01: deine Bildern begeistern ja super viele.
00:01:03: Und Laura, mit deiner Expertise bei Samsung können wir jetzt ja nicht nur über Kunst und Technologie sprechen,
00:01:08: sondern auch darüber, wie das Ganze in einer breiteren Masse zuhänglich gemacht wird.
00:01:12: Dann lass uns mal direkt eintauchen.
00:01:14: Vielleicht, Julian, starten wir mit dir.
00:01:15: Vielleicht kennen ja einige von denen, die jetzt zuhören, das Bild von Barack Obama und Angela Merkel am Strand.
00:01:20: 2023 war dieses Bild ja gefühlt überall.
00:01:23: Ein Bild, das du ja erschaffen hast mit Hilfe von KI.
00:01:26: Und ich habe dich jetzt als KI-Künstler vorgestellt.
00:01:29: So ein Label, das dir ja eigentlich eher gegeben wurde.
00:01:31: Du selbst bezeichnest dich ja nicht als solcher, habe ich gelesen und gehört in Podcasts schon.
00:01:36: Ist es richtig?
00:01:37: Ja, das stimmt.
00:01:38: Es ist zumindest so, dass ich seit zwei, drei Jahren eine Reise hinter mir habe,
00:01:43: die nicht nur auf technologischer Ebene widerspiegelt,
00:01:46: was alles gerade in Frage gestellt wird,
00:01:48: sondern bei mir sogar beruflich,
00:01:50: weil ich letztlich gelernter Mediengestalter bin, Fotograf, Filmemacher
00:01:54: und das in den letzten Jahren gemacht habe.
00:01:56: Aber es ist natürlich eine große Diskussion gerade gibt,
00:01:59: ist in diese KI-Technologie, ist das überhaupt künstlerisch?
00:02:02: Oder wenn ja, was ist daran künstlerisch?
00:02:04: Ich selber habe mich vorher bisher gar nicht als Künstler bezeichnet.
00:02:08: Empfinde aber das als enorm künstlerisch, was seit den letzten zwei, drei Jahren passiert.
00:02:13: Deswegen gab es diese Label-Zuschreibung von außen.
00:02:15: Inzwischen habe ich das durchaus etwas mehr internalisiert,
00:02:18: als das vorher der Fall war.
00:02:20: Was fasziniert dich denn eigentlich genau an dieser Verbindung von Kunst und Technologie?
00:02:25: Ich finde es gerade super spannend, das Gefühl zu haben,
00:02:28: also wenn ihr euch vorstellt, wann ist die Fotografie erfunden worden,
00:02:31: so je nach Definition, irgendwas vor 100, 200 Jahren, je nachdem, wann man anfangen will.
00:02:36: Und es fühlt sich für mich gerade so an, als würde ein ähnliches gerade passieren,
00:02:40: ein neues Medium entsteht.
00:02:42: Und das ist wahnsinnig faszinierend.
00:02:44: Du hast ganz viele Dinge, wo überhaupt nicht klar ist, was ist das?
00:02:48: Was heißt das? Was kann man damit machen?
00:02:50: Und wie sieht das Ding in zehn Jahren aus?
00:02:52: Das heißt, das ist wirklich enorm an der technologischen Vorfront.
00:02:56: Und du hast ja gefragt, wie hängt das dann auch mit Kunst zusammen?
00:02:59: Das informiert sich ja oft gegenseitig, Inhalt und Technologie.
00:03:02: Entweder du hast Technologie und dadurch kommst du auf neue Ideen,
00:03:05: dass du denkst, das ist ja spannend, so könnte ich das jetzt mal machen.
00:03:09: Oder andersrum, du hast eine Idee und suchst eine Technologie, das damit umzusetzen.
00:03:13: Und in diesem Street-Spot jetzt gerade passiert wahnsinnig viel.
00:03:17: Und das ist spannend.
00:03:18: Das heißt, wir haben so eine neue Evolutionsstufe freigeschaltet auf diesem Bereich.
00:03:22: Ja, vielleicht.
00:03:23: Also es ist zumindest so, als würde man gerade irgendwie zugucken können,
00:03:26: es entsteht ein neues Medium.
00:03:28: Und das habe ich in meiner Lebzeit so noch nicht empfunden.
00:03:31: Gab es so einen Moment, in dem du gemerkt hast,
00:03:34: dass KI für dich nicht nur ein Werkzeug, sondern fast schon ja so eine Inspirationsquelle sein kann?
00:03:40: Ja, ich kann mich ziemlich genau daran erinnern, dass das war,
00:03:43: als ich wirklich das erste Mal festgestellt habe im Jahr 2022,
00:03:47: hatte vorher schon mit KI Tools 4 rumprobiert,
00:03:50: aber eher textbasierte Sachen, als die Bildgeneratoren aufkam.
00:03:54: Dadurch, dass ich sehr visuell denke, hatte ich schon super viele Konzepte,
00:03:59: eh, die ich immer mal irgendwie umsetzen wollte.
00:04:01: Und auf einmal stellte ich fest, ich kann mehr oder weniger Bilder erdenken
00:04:06: oder Ideen visualisieren in einer Geschwindigkeit
00:04:10: und auch natürlich Qualität, wie das vorher noch nie da war.
00:04:13: Und das war wirklich so ein Moment, wo ich echt erst nicht verstanden habe,
00:04:17: was, also ich habe gemerkt, das ist irgendwie groß,
00:04:20: es fühlt sich sehr doll und groß an.
00:04:22: Man kann das sogar noch größer formulieren,
00:04:24: das ging ja noch nie in der Menschheitsgeschichte,
00:04:26: dass ich ein Bild erdenke mehr oder weniger.
00:04:29: Und ja, das hat eigentlich auch so zu der Initialzündung bei mir geführt,
00:04:33: dass ich gesagt, okay, ich muss mich damit irgendwie beschäftigen.
00:04:35: Ich habe hier 10.000 von Fotos in meinem Leben gemacht, Filme gedreht,
00:04:38: aber das ist irgendwie was anderes.
00:04:41: Ja.
00:04:42: Mit welcher Technik du genauer arbeitest
00:04:44: und was KI auch für die Kunstwelt bedeutet, darüber sprechen wir gleich auch noch,
00:04:48: auch mit Laura Tissen.
00:04:49: Laura, du arbeitest bei Samsung im Marketing-Team.
00:04:52: Wie positioniert ihr euch denn, wenn es um das Thema KI und Kreativität geht?
00:04:57: Ja, eine sehr spannende Frage.
00:04:58: Also, letztendlich, ich glaube, KI begleitet uns schon immer bei Samsung.
00:05:02: Wir sind ein unheimlich innovatives Unternehmen.
00:05:04: Es war in ganz vielen verschiedenen Tools schon eingeschlossen,
00:05:08: allerdings den großen Kuh bzw. den großen Einschleißen im Moment.
00:05:12: Da haben wir das Galaxy S20 auf den Markt gebracht.
00:05:15: Mir war das erste Mal, dass wir wirklich groß pro Klaniert gesagt haben,
00:05:18: Galaxy S20 Ultra mit Galaxy AI.
00:05:21: Und da sind sehr viele verschiedene KI-Funktionen drin.
00:05:24: Und unter anderem natürlich aber auch sehr viel in der Bildbearbeitung,
00:05:28: allgemein Bildschärfe natürlich.
00:05:30: Und neue Dings haben auch noch weitere Funktionen dazu gebracht,
00:05:34: wie zum Beispiel Sketch to Image.
00:05:36: Das habe ich bis an Julian erinnert.
00:05:38: Er bräumtet das, aber bei Sketch to Image ist es im Antrag,
00:05:41: kann zu selber ganz kritselig die Dinosaurier hinmalen
00:05:45: und die KI erkennt das und fügt das ins Bild ein.
00:05:47: Aber wenn ich nur einfach nur so das draufgeklebt ist,
00:05:50: sondern wirklich das dann mit Schatten das Ganze eingearbeitet wird,
00:05:53: das die Perspektive stimmt.
00:05:54: Und da ist dann natürlich unheimlich viel KI mit dem Spiel
00:05:57: und sehr viel Kreativität, die will, dass man selber unterwegs sein möchte.
00:06:01: Habt ihr beide das Gefühl, dass KI so die Sicht auf Kreativität
00:06:06: oder also eure Sicht auf Kreativität und den Prozess dahinter verändert hat?
00:06:11: Ja, also natürlich einmal aus der Marketingperspektive,
00:06:14: für uns in der Zusammenarbeit mit den Agenturen,
00:06:17: ist einfach unheimlich spannend,
00:06:18: weil wir sehr viel schneller Ideen generieren können.
00:06:20: Entweder unser Agentur mit neuen Ideen auf uns zukommen
00:06:23: oder wir selber halt auch bei den Briefings sagen,
00:06:25: so stelle ich mir das vor und jetzt kann ich es selber malen,
00:06:27: weil ich nicht die kreativste Person in der Handfertigkeit bin,
00:06:30: aber jetzt ein Tool habe.
00:06:31: Und aus Endkunden Sicht aber natürlich auch,
00:06:34: weil man ganz viele Spieler rein mittlerweile ganz einfach umsetzen kann
00:06:38: und es ist ja auch nicht jedes Mal, dass man komplett was Neues schaffen muss,
00:06:41: sondern halt auch mit der Bildbearbeitung letztendlich
00:06:45: einfach lustige Tricks in die Bilder reinbekommen,
00:06:48: dass man halt sich vergrößert, verkleinert.
00:06:50: Also es ist jetzt auch nicht jedes, jeder Endkunde,
00:06:53: der natürlich der größte Schaffende ist und sagt,
00:06:55: ich habe immer 10.000 Ideen,
00:06:56: aber man schafft ganz kleine Tricks schon in Bilder rein
00:07:00: und das unheimlich einfach.
00:07:01: Und das war uns halt auch wichtig, wirklich die Galaxy iPhone
00:07:04: zum für jedermann auf den Markt zu bringen
00:07:06: und also anzuwenden und auszuschrumpen, wie er möchte.
00:07:09: Ja, bei Julian habe ich das Gefühl, war dieser Punkt
00:07:12: oder ist vielleicht, ich habe so das Gefühl,
00:07:14: zumindest ist das deine Kreativität damit so ein bisschen freigelassen
00:07:17: wurde komplett oder?
00:07:18: So ein bisschen anlieft.
00:07:19: Ja, ehrlich gesagt schon.
00:07:21: Also es ist so, dass ich ja ein Projekt gestartet habe,
00:07:24: für mich um zu lernen, was diese Technologie denn so ist,
00:07:27: aber eigentlich eher ganz klein.
00:07:29: Ich habe das so auf Instagram gemacht,
00:07:31: aber ich habe versucht jeden Tag ein Bild zu prompten,
00:07:33: um mehr oder weniger zu lernen, was ist daran kreativ.
00:07:37: Kann ich mich damit selber ausdrücken oder nicht?
00:07:39: Und letztlich dadurch, dass der Ansatz war,
00:07:41: dass ich gesagt habe, ich mache das ohne Ziel und zweckfrei.
00:07:45: Also ich kann euch teilweise gar nicht genau sagen,
00:07:47: warum ich jetzt dieses oder jenes Bild gemacht habe.
00:07:49: Hab ich natürlich eigentlich exakt das gemacht,
00:07:51: wie du letztlich als Künstler unterwegs bist,
00:07:53: dass du versuchst, eine Sprache zu finden.
00:07:55: So und dabei einen neuen Pinselnutz, den du vorher so noch nicht hattest.
00:07:58: Und deswegen zu deiner Frage auch,
00:08:00: hast du einen neuen Blick auf die Kreativität?
00:08:03: Ich habe einen veränderten, also weil neue Facetten dazu gekommen sind.
00:08:08: Und das ist sozusagen zweigeteilt.
00:08:10: Einerseits ist alles genauso geblieben wie vorher.
00:08:12: Sag ich gleich noch, was ich meine.
00:08:14: Und das ist, dass das alles anders ist oder alles neu als vorher
00:08:18: und neu sind. Die Tools, die Geschwindigkeit, die Qualität, die Settings, die Workflows.
00:08:23: Das sind alles unterschiedliche Sachen.
00:08:25: Aber was ich merke, was eigentlich sehr geblieben ist,
00:08:28: ist all das, was man klassisch als kreativ bezeichnen würde.
00:08:32: Das heißt, dass ob eine Geschichte oder ein Bild wirksam ist
00:08:37: und ob das dich anspricht oder nicht,
00:08:40: das ist eigentlich genau das gleich wie vorher.
00:08:43: Das heißt zum Beispiel, die Geschichte oder Emotionalität eines Bildes
00:08:46: ist immer noch genauso entscheidend.
00:08:49: Du hast nur momentan Tools, wo du schneller auf ein gewisses Qualitätsniveau kommen kannst.
00:08:54: Die Kunst dahinter ist also gleich.
00:08:56: Bzw. der kreative Gedanke, der bleibt ja, egal mit welchem Medium.
00:09:00: Dann lass uns doch mal direkt einen Blick in die Praxis werfen.
00:09:03: Julian, mit was für Technologie arbeitest du denn eigentlich?
00:09:07: Also es sind momentan relativ stark Video Tools sogar.
00:09:12: Also ich kombiniere Text, Bild und Video sehr stark.
00:09:17: Alle Tools, die ich so in die Finger bekomme.
00:09:20: Alle Bildgeneratoren, wo man Text eingeben kann,
00:09:23: und da ein Bild bei rauskommt.
00:09:25: Und letztlich versuche ich natürlich alle Tools,
00:09:29: die ich in die Finger bekomme, zu nutzen.
00:09:31: Das geht dann auch bis zum Handy,
00:09:33: wo ich dann auf dem Handy, das letztlich was Laura eben schon angesprochen hat,
00:09:37: kurz was Krizzel und dann einen Entwurf mache, den dann weiternehme
00:09:41: und sozusagen auf ein anderes Level hebe.
00:09:44: Das heißt, man muss ja auch immer im Kopf haben,
00:09:46: wir reden ja über unterschiedliche Tiefen der Beschäftigung auch mit diesem Thema.
00:09:51: Das ist ja das eine, ob ich quasi nebenbei kurz eine Skizze mache
00:09:55: oder ob ich, weiß ich nicht, 2,5 Monate an einem Bild arbeite
00:09:58: und alles ist letztlich dazwischen dann auch machbar.
00:10:01: Kannst du vielleicht so ein paar Beispiele geben?
00:10:04: Also wir sprechen natürlich gleich auch über Samsung Produkte,
00:10:06: die du natürlich auch ganz viel getestet hast.
00:10:08: Hast du vielleicht so ein paar Programme, Tools, wo du sagst,
00:10:12: die nutzt sich eigentlich immer oder gerade neu ausprobiert
00:10:15: oder du bist ganz gespannt, weil was neues rauskommt?
00:10:18: Ja, ich habe in letzter Zeit viel mit EXACTLY.ai gemacht.
00:10:22: Das ist ein Datenset, was quasi so trainiert wurde,
00:10:26: dass beide Seiten sowohl die Schaffenden als auch die Künstler dahinter
00:10:30: damit auch datentechnisch zufrieden sein können.
00:10:33: Das heißt, du hast auch die Möglichkeit,
00:10:35: am eigenen Trainings anzulegen.
00:10:37: Ansonsten Adobe Firefly ist so ein Standardprogramm,
00:10:41: weil du da inzwischen auch letztlich Referenzen hochladen kannst,
00:10:46: wie zum Beispiel ein Bildaufbau aussehen soll
00:10:48: und dich daran weiterhangelst.
00:10:50: Und letztlich, das ist dann so eher die nerdige Fraktion,
00:10:53: alles was mit Stable Diffusion zu tun hat,
00:10:56: alles, wo du es gibt, ein Programm, das heißt ComfyUI,
00:10:58: wo du dir komplette Workflows zusammenglicken kannst,
00:11:01: die wahnsinnig komplex werden können.
00:11:03: Da geht es schon sehr ins Detail,
00:11:05: aber das ist eines der mächtigsten Werkzeuge gerade.
00:11:08: Wahnsinn, von Profi bis Anfänger haben wir alles dabei.
00:11:10: Und du hast, habe ich eben schon erzählt,
00:11:12: die KI-gestützten Funktionen ja von Samsung Galaxy Geräten
00:11:14: auch schon getestet.
00:11:16: Gibt es da spezielle Features,
00:11:18: die dich als Experte da besonders beeindruckt haben?
00:11:22: Ja, so was ich spannend fand, waren sogar auch so Kleinigkeiten,
00:11:26: die eigentlich keine Kleinigkeiten sind,
00:11:29: aber so manchmal daher kommen,
00:11:31: die Zeitlupe Funktion ist etwas,
00:11:33: wo ich vor zehn Jahren noch,
00:11:35: weiß ich noch genau, für Adobe Premiere,
00:11:38: habe ich mir einen Plug-in gekauft,
00:11:40: für, glaube ich, 400 Euro damals,
00:11:42: wahnsinnig teuer,
00:11:44: nur um quasi zwischen Bilder für die Zeitlupe zu interpolieren,
00:11:47: also dazu zu rechnen.
00:11:49: Und das hast du jetzt einfach auf dem Handy mit dabei,
00:11:52: das ist da jetzt einfach mehr als eine Funktion drin,
00:11:55: ich kann mit dem Daumen drauf gedrückt halten
00:11:57: und dann wird das Zeitlupe abgespielt.
00:11:59: Und dann natürlich alles,
00:12:01: was eben mit dem Bild geben, in Sachen zu tun hat,
00:12:03: die Bildbearbeitung, ich kann relativ schnell Gegenstände entfernen
00:12:06: und etwas aus dem Bild herausnehmen,
00:12:08: was ich dann nicht haben möchte,
00:12:10: oder auch dann durch diese Skizzen,
00:12:12: zum Beispiel das habe ich vor Kurzem gerade genutzt,
00:12:14: für ein Social Media Post,
00:12:15: weil ich nichts anderes zur Verfügung hatte,
00:12:17: ich habe eben mein Handy genommen,
00:12:19: das ging um ein Auto, das auf einem Hang stehen sollte
00:12:21: und ich hatte aber kein Bild dazu,
00:12:23: dann habe ich so ganz skizzenhaft einfach nur ein Auto gekritzelt,
00:12:25: das eben schräg steht,
00:12:27: ich habe mir einen Photoshop gepackt,
00:12:29: als ich dann wieder ein Rechner zur Verfügung hatte
00:12:31: und habe mir mehr oder weniger einen kompletten Bearbeitungsschritt
00:12:33: des Stockquotusraussuchung gespart.
00:12:35: Das wie Laura vorhin gesagt hat,
00:12:37: diese Anwendbarkeit einfach für alle, überall,
00:12:39: das ist ja so das große Ziel oder das Motto,
00:12:42: welche Features Laura sind denn besonders für kreative ausgelegt,
00:12:45: egal ob Profi oder Anfänger?
00:12:47: Für die Kreativität definitiv die Bildbearbeitung,
00:12:50: diese Features natürlich.
00:12:52: Also zum einen, was du mit den Bildern bearbeiten kannst,
00:12:54: du kannst auch auf die Kreative ein bisschen zugehauen,
00:12:56: ob sie gerade andere Personen hinzufügen.
00:12:58: Das habe ich erst letzte Woche genutzt,
00:13:00: der Fotokalender ist auch wieder angesagt.
00:13:02: Wir haben ein schönes Familienbild gemacht,
00:13:04: aber leider habe ich auf dem Bild gefehlt,
00:13:06: ich war auf dem anderen Bild und dann
00:13:08: konnte ich mich nachträglich einfach dahin zufügen
00:13:10: und das habe ich alles, nicht irgendwie am Laptop gemacht,
00:13:12: ich habe nicht nur mal ein extra True genommen,
00:13:14: sondern einfach alles wirklich in der Photo-App.
00:13:16: Das ist einfach sehr praktisch, sehr handlich
00:13:18: und letztendlich auch jetzt,
00:13:20: ich meine Weihnachtszeit ist das beste Beispiel,
00:13:22: wenn man da halt schnell immer wieder was Neues
00:13:24: kreieren möchte oder kann.
00:13:26: Man kann Weihnachtsgrußkarten ganz schnell personalisieren,
00:13:29: mal das einfach, wenn man Weihnachtsstern drauf
00:13:31: und Weihnachtsbaum.
00:13:33: Aber das ist letztendlich eigentlich auch alles anwendbar.
00:13:35: Erst mal jetzt am Reisen unterwegs sind die Spots,
00:13:37: wo man eigentlich gerne Instagrammel will,
00:13:40: mehr als sich allein unterwegs ist.
00:13:42: Natürlich ist ja doch sehr viel Menschen darin,
00:13:44: kann man die weggradieren.
00:13:46: Man kann schnell auch liebe Grüße aus Thailand schicken,
00:13:48: also das ganze Personalisieren im Thema Postkarten,
00:13:50: und das sind auch so die Features,
00:13:53: die am gängigsten und am meisten genutzt werden
00:13:56: in Bezug auf die Kreativität.
00:13:58: Nichtsdestotrotz Gellix AI
00:14:00: steht eigentlich für ganz viele verschiedene AI Tools.
00:14:03: Also Live Translate ist ein Tool,
00:14:05: was sehr viel angewendet wird, vor allem beim Reisen.
00:14:08: Entweder du kannst bei deinem thailändischen Restaurant
00:14:10: beispielsweise anrufen
00:14:12: und dann hast du wirklich Live-Doll-Matcher
00:14:14: in der Leitung mit dabei gehabt
00:14:16: und deine Sprachnachrichten werden übersetzt.
00:14:18: Ich fühle mich dann immer wie ein paar Anhalter durch die Galaxus,
00:14:20: wenn die das so automatisch versetzt wird.
00:14:22: Das ist auf jeden Fall.
00:14:24: Und was ich halt spannend finde,
00:14:26: ist, man kann halt auch sehr viel Inspiration
00:14:28: schnell auch wiederfinden.
00:14:30: Also das eine ist ja wirklich so selber kreativ sein,
00:14:32: aber das andere ist halt auch schnell wieder
00:14:34: neue Inspirationen finden.
00:14:36: Und das zum Beispiel mit der Funktion
00:14:38: Search mit Google, wo man einfach ein Gegenstand
00:14:40: in einem Insta-Feed, ein Video oder dergleichen sieht,
00:14:43: das einkreisten ganz schnell die Google-Suche dazu findet.
00:14:46: Und dann zu sagen, ich möchte damit was anderes
00:14:48: noch mal kreativ schaffen.
00:14:50: Und das war letztendlich,
00:14:52: wo wir gesagt haben, okay,
00:14:54: Galaxy Eye, das ist so das große Momentum.
00:14:56: Und wir wollen das aber nicht nur
00:14:58: auf unsere Flexi-Produkte rausbringen,
00:15:00: sondern haben dann natürlich den Start
00:15:02: mit der S-Serie gehabt und dann aber nach und nach
00:15:04: auf die Vorgängermodelle das ausgerollt
00:15:06: und auch auf die Tablets.
00:15:08: Und so dass natürlich auch jetzt beispielsweise
00:15:10: für die Studenten das unheimlich relevant ist,
00:15:12: die sitzen in der Vorlesung, machen Skizze
00:15:14: und können dann ihren Grafen machen.
00:15:16: Also man sieht, die Funktionen,
00:15:18: auch wenn es viel mit Kreativität zu tun hat,
00:15:20: aber die Kreativität muss nicht immer ins
00:15:22: Künstlerische sein, sondern wirklich einfach
00:15:24: in den Alltag integriert.
00:15:26: Wie kann ich das einfach für mich am meisten nutzen
00:15:28: und anwenden?
00:15:30: So viele Geräte jetzt, die das nutzen,
00:15:32: da kommt ein Riesendatensatz zusammen.
00:15:34: Was wird dann am meisten genutzt von diesem Feature?
00:15:36: Es gibt da Zahlen, Trends, die zeigen,
00:15:38: wie viele Menschen solche Tools aktiv nutzen
00:15:40: und welche genutzt werden?
00:15:42: Ja, also wichtig war uns natürlich,
00:15:44: dass wir die ganze Zeit nah an der Community
00:15:46: bleiben und auch wissen und das Feedback
00:15:48: bekommen. Deswegen haben wir verschiedene
00:15:50: Marktforschung gemacht bzw. unser eigen
00:15:52: und Samsung Community auch schnell
00:15:54: eine Umfrage gemacht, was uns sehr positiv
00:15:56: gestimmt hat, war overall
00:15:58: sagen 4 von 5,
00:16:00: ich würde nicht mehr auf den Smartphone
00:16:02: wechseln, was keine AI-Features
00:16:04: hat. Also da sehen wir schon mal, wie
00:16:06: die große Relevanz für die Community
00:16:08: und wenn wir dann aber wirklich in die
00:16:10: Nutzung der Features gehen, ist auf Platz 1
00:16:12: die Bildbearbeitung,
00:16:14: sei es mit generativer AI
00:16:16: oder allgemein ich lösche
00:16:18: oder dergleichen war es und ansonsten
00:16:20: ist noch eine sehr hohe Relevanz bei live
00:16:22: translates und bestaute search.
00:16:24: Aber Bildbearbeitung würde ich sagen, ist so
00:16:26: das meistrelevanteste, wo all das
00:16:28: wirklich jeder Endkunde
00:16:30: sich mit identifiziert und das auch
00:16:32: mindestens einmal ausprobiert hat.
00:16:34: Ja, und was wie du gesagt hast, 4 von 5
00:16:36: schon total viele auch voraussetzen, dass das
00:16:38: da ist, weil weg wird es nicht mehr
00:16:40: gehen und es verändert ja auch die
00:16:42: Welt in der wir leben und gerade die Rolle
00:16:44: der KI in der Kunstwelt ist ja auch eine
00:16:46: über die sehr viel diskutiert wird.
00:16:48: Julian hat dazu glaube ich auch schon diverse
00:16:50: Podcasts gemacht, aber klar wollen wir natürlich
00:16:52: auch darüber sprechen. Julian, dass ich da
00:16:54: meist mit gelesen habe zu diesem Thema ist
00:16:56: immer, dass es diese Sorge gibt, dass KI
00:16:58: traditionelle Kunst
00:17:00: in Anführungsstrichen, was auch immer man
00:17:02: darunter verstehen möchte, verdrängen
00:17:04: könnt. Wie siehst du das? Also ist KI
00:17:06: eine Erweiterung, wir haben vorhin schon so
00:17:08: ein bisschen gesprochen, es entwickelt sich
00:17:10: eben weiter, aber stimmt was aus
00:17:12: oder kommt einfach was Neues dazu? Wie siehst du
00:17:14: das? Also ich kann das natürlich
00:17:16: primär erstmal für mich und meine Arbeit
00:17:18: beantworten.
00:17:20: Da ist es so, dass es für
00:17:22: mich gerade, hatten wir vorhin schon so kurz
00:17:24: angesprochen, die
00:17:26: kreativitäts-
00:17:28: explusion ausgelöst hat.
00:17:30: Das hat aber auch glaube ich auch mit meiner
00:17:32: allgemeinen Haltung, ich sage mal
00:17:34: neuen oder Veränderungen gegenüber zu tun,
00:17:36: weil ich zum Beispiel, ich gebe ja auch
00:17:38: relativ viele Vorträge und
00:17:40: Workshops oder Panel-Diskussionen und da
00:17:42: rede ich inzwischen ganz oft gar nicht nur
00:17:44: so sehr über KI, sondern eigentlich
00:17:46: über die Haltung, wie du dich
00:17:48: einer Veränderung oder einem neuen
00:17:50: Thema näherst. Das heißt, ich probiere das
00:17:52: sowieso alles aus, ich werde auch noch die
00:17:54: nächsten 10 Neuerungen und
00:17:56: interessanten Themen ausprobieren sicherlich.
00:17:58: Und ja, es ist
00:18:00: natürlich immer die Frage, wenn etwas
00:18:02: ersetzt wird, heißt, hat das oft mit
00:18:04: Kosten zu tun?
00:18:06: Das heißt, es ist auch eine Frage meines
00:18:08: Kunstverständnisses. Also wenn wir jetzt
00:18:10: darüber reden, dass ich instant etwas
00:18:12: herstellen möchte, was dann aber trotzdem
00:18:14: Kunst ist, so, dann kann ich
00:18:16: potenziell jetzt schneller sein.
00:18:18: Dann hat das aber auch damit zu tun, wer
00:18:20: die Entscheidung trifft, das meine
00:18:22: Drehgen, weiß ich nicht, zu fördern,
00:18:24: auszustellen oder wie auch immer. Und ich glaube
00:18:26: aber, dass das Entscheidende
00:18:28: letztlich wirklich immer noch ist, die
00:18:30: Geschichte, Vision und
00:18:32: Idee der Leute, die diese Tools
00:18:34: nutzen. Weil das, was passiert ist ja
00:18:36: jetzt gerade, du hebst im Prinzip den
00:18:38: Boden der Qualität an.
00:18:40: So, du kannst jetzt innerhalb
00:18:42: relativ kurzer Zeit auf, weiß ich
00:18:44: nicht, auf 40 Prozent oder
00:18:46: vielleicht 60, je nach Fall, von
00:18:48: dem kommen, was wir vorher als gut
00:18:50: definiert hätten. So, das bedeutet aber,
00:18:52: wenn das alle können, dann müssen sich
00:18:54: eigentlich alle mehr anstrengen, damit es
00:18:56: wirklich was Besonderes noch ist. Das heißt,
00:18:58: dass es genau so passieren oder sehe ich
00:19:00: an manchen Teilen auch, dass manche Leute,
00:19:02: die das komplett ablehnen und gar kein Bock
00:19:04: Na gut, ich mach jetzt besonders gute, handgefertigte Sachen jetzt wieder vorher.
00:19:08: Dann wieder andere, die eine Kombi daraus machen, die sagen, okay, naja, und das dazu
00:19:12: falle ich ja im Prinzip.
00:19:13: Ich bin halt gelernter Fotograf und Mediengestalter und nutze jetzt diese Tools, um das zu enhanzen,
00:19:18: was ich vorher gemacht habe.
00:19:20: Und deswegen, ich persönlich mache mir da nicht so viel Sorgen und ob das ersetzt wird
00:19:24: oder nicht, hab eigentlich dann eher mit, wie soll ich sagen, mit kapitalistischen
00:19:28: Mechanismen zu tun, wer da wie ja auch das Gut ist, eine Plattform gibt.
00:19:35: Na ja, er stimmt und auch eben, was wird überhaupt als Kunst bezeichnet?
00:19:39: Ich meine, wir haben, können auch eine Banane mit Klebeband an die Wand kleben und die
00:19:42: für viele Millionen verkaufen.
00:19:44: Auch das ist möglich, ja.
00:19:45: Ja, genau.
00:19:46: Aber ich hab gehört zu Wurzgegessen.
00:19:48: Ja, stimmt, das hab ich auch gesehen.
00:19:52: Laura, wie siehst du das denn?
00:19:54: Ich teile da tatsächlich die Meinung, weil letztendlich ist es für mich ein Tool, ein sehr starkes
00:20:00: Tool, aber am Ende ist immer noch eine Person, die da sitzt und die das prompten muss, die
00:20:05: die Idee haben muss, die die Vision haben muss.
00:20:07: Also, ich würde einfach nur sagen, man hat noch mal einen zusätzlichen Arm dazu bekommen,
00:20:11: aber letztendlich selber ist man die Person mit der Vision, was man halt auch irgendwie
00:20:16: machen möchte.
00:20:17: Und da sehe ich deswegen auch keine großen Hindernisse, auch jetzt auch, wenn man jetzt
00:20:23: nur auf das Marketing selbst bezogen besprechen, sehe ich da einfach nur, wir sind schneller
00:20:30: unterwegs, um Kampagnen zu kreieren, aber nicht im Sinne von der Produktion, sondern
00:20:35: um schnell zu wissen, was wollen wir genau machen und wie kann das am Ende aussehen.
00:20:39: Und da ist einfach ein unheimlich starkes Tool, aber ich mach eine Gehennalysoung ansonsten,
00:20:44: das ist irgendwie was ersetzt oder dergleichen, man wirklich ein neuer Zauberstatt mit dazu
00:20:49: bekommen.
00:20:50: Stimmt.
00:20:51: Ja, wo man vielleicht auch die Bedeutung ja eben selbst reingeben kann.
00:20:55: Also auch in jeder Art von Kunst gefällt sie dir oder gefällt sie dir halt nicht und die
00:21:00: Bedeutung kannst du ja dann auch geben, auch die, die sie erschafft.
00:21:03: Laura, als jemand, die die Technologie ja mitentwickelt und auch mitvermarktet, wie adressiert ihr das denn
00:21:08: bei Samsung dann auch, wenn ja so ein, das Kreativität vielleicht dann ja standardisiert werden könnte
00:21:15: oder Individualität gefällt werden könnte, gibt es diese Diskussion darüber oder ist es,
00:21:20: wie geben eben das Tool, was nachher daraus gemacht wird?
00:21:23: Ja, also tatsächlich, die Rückmeldung haben wir gar nicht bekommen.
00:21:27: Uns war es auch vor Anfang an eigentlich wichtig, eher allgemein die Angst vor AI zu nehmen
00:21:33: im Sinne von, das ist nichts Kompliziertes, ich muss kein Coder, kein Programmierer sein,
00:21:40: um das ganze Steuern zu können.
00:21:41: Deswegen war von uns auch wichtig, von Anfang an zu betonen, wie einfach das Ganze ist.
00:21:47: Auch nicht zu sagen, du bist damit jetzt effizienter und produktiver, dass irgendwie so was negativ war,
00:21:51: sondern es ist einfach nur, du hast ein einfaches Tool an deine Hand, das deinen Alltagbereich
00:21:55: herrn kann, wenn du es möchtest, wo du dich nochmal mehr kreativ austoben möchtest, wenn es jetzt auf die
00:22:01: AI-Funktion ist und im Endeffekt braucht man keine Sorgen davor zu haben.
00:22:06: Und das war uns ganz, ganz wichtig und das auch das, was am Ende, wo wir auch gemerkt haben,
00:22:10: dass es unheimlich positiv resoniert.
00:22:12: Also wir haben innerhalb kürzester Zeit eine sehr große Awareness erst mal dafür generieren können,
00:22:17: also eine sehr hohe Relevanz.
00:22:18: Im Sales hat sich auch reflektiert, wir haben noch nie so schnell eine Million Geräte aus Verkauf gehabt,
00:22:24: was natürlich ein sehr großer Erfolg war, aber nicht nur aufs Marketing, sondern wo wir auch gesehen haben,
00:22:28: okay, das ist einfach ein Thema und auch ein Feature, was die Kunden brauchen und wollen.
00:22:33: Und dementsprechend wollten wir es dann auch weiter ausbohlen und mittlerweile haben wir über 5 Millionen
00:22:37: Gellix-AI-fähige Geräte da draußen und sehr viele unterschiedliche Anwendungszenarien.
00:22:43: Ja, diese Awareness ist ja genau auch das, was Julian dann bei vielen Vorträgen jetzt mittlerweile
00:22:47: dann auch viel mehr machen muss über diesen Wandel, diese, wie begegnet man eigentlich,
00:22:52: eine Veränderung so darüber zu gehen.
00:22:54: Und bei "Übermorgen" gucken wir natürlich auch mit einem positiven Blick darauf in den gesellschaftlichen Kontext,
00:22:59: weil das bedeutet auch sehr viel Positives für die breite Masse, haben wir schon drüber gesprochen.
00:23:03: Julian, wenn wir die Kunst beiseite lassen und eben mal diesen breiten Blick werfen,
00:23:08: KI kann Kreativität und den Zugang dazu ja auch riesengroß aufmachen und öffnen.
00:23:13: Wie ist das bei dir ja auch schon gemacht hat?
00:23:15: Ja, definitiv. Also was ich entscheidend finde ist, also das spricht ja so ein bisschen,
00:23:22: wie soll man sagen, zum Manager-Deutsch-Change-Prozesse an, wie geht auch ein Team damit um,
00:23:28: dass eine Veränderung stattfindet oder die Gesellschaft an sich oder jemand, der halt diese Tools hat
00:23:33: und vielleicht da auch Sorge vorhat. Und ich glaube da ist es total entscheidend,
00:23:37: dem einfach ins Auge zu gucken, wie es ist, also kurz noch zurückgreifend auf das vorher.
00:23:41: Ich glaube schon, dass es auch Sachen ersetzt.
00:23:43: Ich glaube, es gibt bestimmte Arbeiten, Bilder, Stockfotografie oder Sachen in Heften,
00:23:50: die du damit jetzt machst, wo du dann tatsächlich auch konkret jemanden nicht bezahlst,
00:23:55: der vorher dafür bezahlt wurde.
00:23:57: Aber ich glaube, dass letztlich diese Entwicklung natürlich eine so grundsätzlich und so groß ist,
00:24:04: dass der Weg nicht wäre, dann mehr oder weniger über die Maschinenstürme damals die Medaille scher zu zerschlagen,
00:24:10: sondern eher zu gucken, wie kann ich das denn nutzen in einer Art und Weise, die mir hilft
00:24:15: oder wo ich mit anderen trotzdem gut zusammenarbeiten kann.
00:24:18: Weil letztendlich ist ja es so ein bisschen so, als sei die Elektrizität erfunden worden
00:24:21: und dann es wird auch weiterhin Kerzenmacher geben und die werden hochqualitative Dinge herstellen.
00:24:26: Aber trotzdem ist natürlich klar, dass wir uns in eine Welt bewegen, die eine andere ist als vorher.
00:24:31: Und bei mir ist es einfach so, ich glaube, wenn du so diese Grundhaltung hast,
00:24:35: ja, das wird schon, das ist vielleicht ein bisschen so, das ist so meine Halt,
00:24:41: ich glaube, das lässt sich nicht eins zu eins auf jeden übertragen,
00:24:44: aber dann guckt man halt auch etwas angstfreier in alle Ecken, auf die man vorher vielleicht noch nicht gekommen wäre.
00:24:50: Und deswegen, meine Herangehensweise ist, ich drück ja immer auf alle Knöpfe, bis irgendwas kaputt geht
00:24:56: und ich dann merke, oh, das hätte ich jetzt nicht machen sollen.
00:24:59: Aber dadurch lerne ich ja auch wahnsinnig viel.
00:25:02: Und das dann selber zu reflektieren, was dann für einen funktioniert und was nicht,
00:25:06: löst bei mir zumindest dann eben schon eher ein Gefühl aus von,
00:25:09: ach komm, das kriegen wir hin, das macht Spaß, das ist inspirierend
00:25:13: und die Sachen, die mir nicht gefallen, die versuche ich halt einfach zu lassen.
00:25:16: Und bisher fahrt zumindest ich persönlich damit gut.
00:25:20: Ja, das stimmt. Das sieht man auch visuell bei den, was danach rauskommt.
00:25:25: Wie seht ihr beide das in einer Welt, in die dann irgendwann die KI-Welt ist?
00:25:29: Wer sind die Chancen, die uns das gibt?
00:25:31: Vielleicht doch euch persönlich.
00:25:33: Was sind vielleicht so auch die Risiken?
00:25:35: Wo müssen wir vielleicht aufpassen?
00:25:37: Ich sehe, Laura guckt schon ein bisschen nachdenklich nach oben,
00:25:39: Julian guckt nach unten vielleicht.
00:25:43: Hat das was zu sagen?
00:25:46: Ich glaube, das ist eine so eher spannende Frage.
00:25:50: Natürlich gibt es unheimlich viele Themen mit KI, wo man nicht weiß,
00:25:54: wo das hinführen wird.
00:25:56: Nicht im Sinne von, sie wird uns übermannen, sondern einfach nur,
00:25:59: sie ist so schnell und es sind so viele verschiedene Themen,
00:26:03: die dort bearbeitet werden.
00:26:05: Da kann der Mensch nicht immer mithalten.
00:26:07: Ich glaube aber letztendlich ist aber trotzdem wichtig
00:26:11: so lange wir das uns beibehalten.
00:26:13: Wir müssen immer noch weiterhin mit denken,
00:26:15: wir müssen prompten und wir dürfen auch nicht vergessen,
00:26:17: dass wir die Personen sind, die die ganze KI steuern.
00:26:20: Solange man den Mensch nicht vergisst, nachzudenken,
00:26:25: mache ich mir auch keine Sorgen.
00:26:27: Ich glaube, da sehe ich dann einfach sehr viel Potenzial dahinter
00:26:30: und mehr Chancen als Risiken.
00:26:33: Auch wenn man das jetzt auf die Bild bearbeitet wird,
00:26:36: nicht auf das Thema Kreativität mit Innovationen,
00:26:38: wie bin ich künstlerisch unterwegs,
00:26:40: aber auch wie du selber viel länger jetzt deine ganzen Erinnerungen
00:26:45: festhalten kannst und aber auch sicher sein kannst,
00:26:48: die werden auch noch in 100 Jahren ersichtlich sein.
00:26:51: Also jetzt die alten schwarz-weiß Fotografien,
00:26:53: die dann leicht verpickselt sind,
00:26:55: wie man die jetzt mittlerweile hochwertig aufwerten kann.
00:26:57: Und dass das jetzt heutzutage schon in einem Smartphone möglich ist.
00:27:00: Auch Julia, mir wurde übrigens letztens erst genau erklärt,
00:27:03: wie das mit der Slow Mo funktioniert.
00:27:05: Aber für mich einfach nur so krass, also im Endeffekt,
00:27:08: es werden so viele KI-generierte Bilder einfach nur dazwischen gefügt
00:27:11: und dann hast du einfach diese Bildframe-Rate.
00:27:14: Das ist einfach absurd.
00:27:16: Und ich glaube, das ist so das, wo ich sage, für einen persönlich,
00:27:20: ist es einfach super viel auch eigene Geschichte,
00:27:23: die man noch viel mehr mit sich tragen kann
00:27:25: und weiter verbreiten kann
00:27:27: und wo man auch noch viel mehr hier und jetzt dann leben kann,
00:27:29: auch in der Zukunft.
00:27:31: Ja, Julia nickt.
00:27:33: Ja, es ist natürlich einfach eine große Frage,
00:27:36: wie leben wir dann in so einer KI-Welt,
00:27:38: weil das gefühlt alle Punkte berührt von gesellschaftlichen,
00:27:41: ein bisschen zu technischen und künstlerischen,
00:27:43: oder wie gehe ich selber damit um,
00:27:46: macht Konzentration von großen Unternehmen,
00:27:49: die sozusagen all diese Daten selber haben.
00:27:51: Also, es berührt enorm viel.
00:27:53: Ich versuche es mal ganz konkret zu machen,
00:27:55: damit es nicht so ätherisch ist.
00:27:58: Ich höre zum Beispiel ganz oft folgende Sorge,
00:28:01: dass bei jeder Diskussion, bei jedem Talk immer, immer, immer vor ist,
00:28:05: können wir Bildern nicht mehr glauben.
00:28:07: So, was heißt denn das jetzt?
00:28:09: Jetzt kann jeder sogar auf dem Handy,
00:28:11: kann ich da jetzt irgendwas hinmalen
00:28:13: und dann auch einmal ist das aber eigentlich nicht gewesen.
00:28:15: Was heißt denn das jetzt?
00:28:17: Interessanterweise habe ich von der Weile mal ein Artikel gelesen,
00:28:20: wo so mehrere Personen von den großen Unternehmen gefragt wurden,
00:28:23: was ist denn ihre Definition eines Fotos?
00:28:25: Was ist ein Foto? Was ist das?
00:28:28: Und unter anderem die Antwort von Samsung zum Beispiel war,
00:28:32: there is no real picture full stop.
00:28:35: Und das heißt, das ist aber natürlich etwas,
00:28:38: ich glaube, da kann man länger darüber diskutieren.
00:28:41: Und für mich ist es so, dass ich glaube, ja, es ist tatsächlich so,
00:28:47: und das klingt jetzt erstmal negativ,
00:28:49: dass wir Bilder nicht mehr glauben können.
00:28:52: Das ist aber glaube ich auch etwas,
00:28:54: was ich in einem als Dokumentarfilmer zum Beispiel,
00:28:56: ich sehe das eigentlich schon länger so,
00:28:58: im ersten Semester Dokumentarfilm lernst du,
00:29:02: dass ein Dokumentarfilm natürlich nicht die Realität zeigt,
00:29:05: oder die Wahrheit, sondern die Perspektive des Autos der Autorin auf die Welt.
00:29:12: Und ich glaube, und das ist zum Beispiel etwas,
00:29:15: wo ich eigentlich seit zwei Jahren auch sehr mit mir gekämpft habe,
00:29:18: das klingt auch erstmal Mist,
00:29:21: das wird Bilder nicht mehr trauen können.
00:29:23: So, das klingt nicht gut.
00:29:25: Und ist auch in so einer Zeit einer großen Transformation sicherlich,
00:29:29: ja, hat Umwerfung zufolge.
00:29:31: Aber für mich ist es so, ich glaube,
00:29:34: wir bewegen uns eigentlich in eine Welt,
00:29:36: wo Bilder und Videos so sind wie Text.
00:29:39: Soll heißen, ich kann euch ja seit 100 Jahren oder noch viel länger,
00:29:43: kann ich euch erzählen, da hinten steht ein Tiger.
00:29:47: Ob das stimmt oder nicht, hat eigentlich eher mit mir zu tun.
00:29:50: Ich kann das auch aufschreiben, ich kann auch schreiben,
00:29:52: da hinten ist ein Tiger auf dem Spielplatz.
00:29:55: Ob das stimmt oder nicht, hat aber eigentlich nichts mit dem Medium Text zu tun.
00:29:59: So, und es könnte natürlich sein,
00:30:01: dass wir jetzt gerade so eine Art Welten-Schutz von 100, 200 Jahren
00:30:04: für das Medium-Film und Fotografie hatten.
00:30:06: Ich weiß, Fakes gab es auch schon, also in dem Moment, wo das Foto erfindest,
00:30:09: erfindest du auch den Faked, das ist schon immer so gewesen,
00:30:12: aber es ist natürlich viel einfacher und viel schneller jetzt,
00:30:14: etwas zu erzeugen, was nicht da ist.
00:30:16: Und ich glaube, dass dieser Welten-Schutz eventuell gerade verloren geht.
00:30:19: Und ja, das ist eine Umweltsung, ich glaube, die ist auch nicht einfach.
00:30:22: Aber das heißt eigentlich auch, auch da wieder wird schon,
00:30:26: ist die Frage waren und wie, aber bei Text- und oraler Erzählungen
00:30:30: machen wir sozusagen ja auch nicht die Medien dafür verantwortlich,
00:30:33: dass da etwas nicht stimmt.
00:30:35: Das heißt, lange Rede jetzt für meinen Punkt.
00:30:38: Ich glaube, man kann sich da auch als Gesellschaft darauf einstellen
00:30:41: und das dann eher entspannt sozusagen nutzen für sich als Wissen.
00:30:45: Dann weißt du halt, okay, du musst Quellen prüfen.
00:30:47: Das könnte ganz banal sein.
00:30:49: Weißt du, gut, du bist auf Medien angewesen,
00:30:51: die ein Mechanismus etabliert haben, wo ich das nicht alles alleine machen muss.
00:30:54: Sondern du kannst dich darauf verlassen, wenn Bilder und Videos da
00:30:57: und dort gezeigt werden, dann sind die echt.
00:30:59: So, und ich glaube, dass diese Phase, wo das jetzt alles neu entsteht,
00:31:03: die ist umweltsend, aber ich glaube genauso,
00:31:06: dass man, wenn man sich damit beschäftigt
00:31:08: und das ist im Prinzip eigentlich der Kernpunkt des Ganzen,
00:31:10: ausprobieren, machen, testen, experimentieren, spielen,
00:31:13: dann kann man da eben eine Medienkompetenz und Mündigkeit
00:31:17: sich drauf schaffen und entwickeln,
00:31:19: die es einem ermöglicht, ja nicht die ganze Zeit
00:31:22: oder da eigentlich dem sehr, sehr positiv gegenüberzustehen.
00:31:25: Ist das so der Ansatz, Laura, wo du zustimmen würdest,
00:31:28: wenn du jetzt in die nächsten Jahre guckst zu sagen,
00:31:30: okay, wie sieht KI gerade auch mit dem Bereich,
00:31:33: wir haben jetzt eben viel über Fotografie und Kunst gesprochen.
00:31:35: In den nächsten fünf oder zehn Jahren,
00:31:38: wo siehst du so Trends und Veränderungen?
00:31:41: Also ich glaube, jetzt unabhängig von Samsung,
00:31:45: was Julian gesagt hat, ist sehr viel Education notwendig
00:31:49: und ich glaube, man darf halt nicht diese Angst davor haben,
00:31:52: sondern es ist einfach da,
00:31:54: genauso wie damals, dass Internet gekommen ist
00:31:57: und auch man anfangen, der so gesagt hat, das führt nichts.
00:31:59: KI ist da und deswegen ist es wichtig,
00:32:02: sich selbst damit auseinanderzusetzen,
00:32:04: aber halt auch die nächste Generation
00:32:06: und auch uns alle darüber zu edukieren,
00:32:08: damit man halt zukünftig kritisch unterwegs ist.
00:32:10: Das ist der eine Aspekt.
00:32:11: Der andere Aspekt ist aber auch jetzt an uns Hersteller beispielsweise.
00:32:16: Natürlich eine hohe Verantwortung auch in Thema Privacy Security.
00:32:21: Wir haben unheimlich viele Daten,
00:32:23: dass wir da sicherstellen, dass die Daten halt auch geschützt sind,
00:32:26: dass das halt auch nicht angreifbar oder einnehmbar ist von externen
00:32:29: und das zu machen, ein Thema,
00:32:31: wo wir auch bei Samsung sehr, sehr großen Fokus drauf setzen,
00:32:34: dass wir wirklich komplett auf der Hardware die ganzen Security-Themen haben,
00:32:39: damit wir nicht Teil einer großen Cloud sind
00:32:41: und jeder auf die ganzen Informationen zurückgreifen kann.
00:32:44: Und ich glaube, das ist so der Trend,
00:32:46: wo auf Hersteller sich wir sicherstellen müssen,
00:32:49: dass alles sicher ist und dass man das halt wirklich
00:32:51: die eigenen Daten gesichert ist
00:32:53: und dann aber auch auf Unternehmens,
00:32:55: nicht auch unternehmens, sondern auf der gesellschaftlichen Ebene,
00:32:58: dass man die Angst davor nimmt
00:33:00: und eher sagt, okay, das ist die neue Zukunft,
00:33:03: das kann man da ausprobieren
00:33:05: und lasst uns aber auch wirklich kritisch schauen,
00:33:07: wie man das Ganze betrachtet,
00:33:09: damit man auch lernt, damit umzugehen,
00:33:11: um nicht in diese Fallen reinzutippen.
00:33:13: Ich glaube, jetzt dort nachzufragen,
00:33:15: was Samsung so als nächstes rausrollen wird,
00:33:17: wird Laura wohl nicht viel erzählen können,
00:33:19: aber vielleicht kann ja Julian erzählen,
00:33:22: was ihm aktuell noch fehlt.
00:33:25: Vielleicht kommen wir so ja auf den Punkt.
00:33:27: Nimmst ihr gerne mit.
00:33:29: Na, was gerade spektakulär ist,
00:33:31: um einen Punkt aus diesen Bildern
00:33:33: in den nächsten Schritt zu machen,
00:33:35: Bewegbilder zu machen.
00:33:37: Ich spreche ja jetzt auch immer
00:33:39: aus der kreativen Perspektive.
00:33:41: Das ist manchmal ein Unterschied, ob du jetzt in Endgeräten,
00:33:44: Laura ja vorhin schon erwähnt,
00:33:46: du hast auch einfach Produktivitätstools darin,
00:33:48: aber ich gucke natürlich auf den Kreativpart.
00:33:50: Das heißt, ich fände es super aus den Gedanken,
00:33:52: die ich da eben visualisiere,
00:33:54: dann auch laufende Bilder zu machen.
00:33:56: Da gibt es jetzt auch schon Tools, das zu tun,
00:33:58: das dann aber auf mein Handy zu machen.
00:34:00: Ich bin gespannt, was kommt.
00:34:02: Was für uns auf Gesetz ist,
00:34:04: wir wollen weiter mit AI wachsen,
00:34:06: GelegsAI ist das große Thema.
00:34:08: Und da wird auch in der Zukunft,
00:34:10: sind wir ganz zuversichtlich,
00:34:12: dass wir da vorne Vorreiter mit sind
00:34:14: und auch die verschiedenen Tools ranbringen.
00:34:16: Ob ich jetzt Julians Wunsch direkt erfüllen kann,
00:34:18: kann ich jetzt an der Stelle nicht sagen.
00:34:20: Aber wir nehmen es auf jeden Fall sehr gerne mit
00:34:22: und da sehen wir auf jeden Fall auch
00:34:24: ein großes Potenzial in der Zukunft.
00:34:26: Ich denke vielleicht,
00:34:27: das als Aspekt noch ein Part ist natürlich total entscheidend.
00:34:29: Da hatte Laura gerade eben so ein bisschen angesprochen,
00:34:31: der Privacy und der Datensicherheit
00:34:34: bei dem, was du da als Input hast.
00:34:36: Weil die Welt, in dem wir uns hin bewegen,
00:34:38: ist ja jetzt auch fernab von meinen kreativen Projekten.
00:34:41: Wir reden über Agents, also eigenständige KI-Programme.
00:34:45: Wir reden darüber, dass KI immer dann besser wird.
00:34:47: Je mehr Daten ich da reinpumpe,
00:34:49: auch persönliche und von mir.
00:34:51: Das heißt, auch so weltweit gesehen,
00:34:53: du hast die Amerikaner, die was machen,
00:34:55: du hast den asiatischen Markt, wo viel passiert,
00:34:57: du hast die Europäer, die unterschiedliche Initiativen haben.
00:35:00: Ich glaube, alles, was so ein,
00:35:02: da wird es dann jetzt sehr grundsätzlich,
00:35:03: aber ich sage das einfach mal,
00:35:04: was so ein humanistischen Kern hat,
00:35:06: bei dem, wie du dieses System baust,
00:35:08: ist absolut entscheidend dafür, was denn das heißt.
00:35:11: Was ist denn eine KI-Welt?
00:35:13: Weil das ist ja eine, die wir und die Hersteller bauen letztlich
00:35:17: und das hat dann auf einmal sehr, sehr viel damit zu tun,
00:35:20: mit welchen Grundwerten du diese Maschinen baust.
00:35:23: Und die Verantwortung dann auch,
00:35:25: die Laura Freund angesprochen hat, als auch Hersteller sich.
00:35:27: Absolut.
00:35:29: Ich finde das ein super schönen Punkt.
00:35:31: Theoretisch könnten wir die nächste Folge direkt hier
00:35:33: nur über die Zukunft machen.
00:35:35: Vielleicht behalten wir uns das vor.
00:35:36: Ich würde gerne zum Abschluss nochmal eine Frage stellen,
00:35:38: und zwar Julian, von all den Projekten,
00:35:40: die du bisher umgesetzt hast, was ja wirklich viele sind.
00:35:42: Gibt es eines, das dir ganz besonders in Erinnerung blieb,
00:35:45: ist, weil es diese Möglichkeiten
00:35:47: oder die aktuellen Dinge, die gehen mit KI, so deutlich zeigt?
00:35:51: Ja, also momentan hängt in Rosenheim,
00:35:54: in der Nähe von München, ein Panorama-Bild.
00:35:57: Das ist 1 Meter hoch und 30 Meter breit.
00:36:01: Ist eventuell, ich weiß es letztlich nicht,
00:36:04: aber vermessen sage ich, das ist das größte KI-Bild der Welt.
00:36:06: Ich weiß es nicht, aber es ist vermutlich eines der größten,
00:36:09: also mit den 30 Metern, das ist schon eine Nummer.
00:36:12: Ich habe da zweieinhalb Monate dran gearbeitet,
00:36:14: und ich nenn es inzwischen auch gar nicht nur KI-Bild,
00:36:16: weil es so klingt, als tippen wir da dann drei Promps ein
00:36:18: und dann ist es fertig.
00:36:20: Da war mehrere Monate dran gearbeitet.
00:36:22: Es sind letztlich in dem Mix-Media-Kulage,
00:36:24: wo auch meine eigene Fotografie mit drin ist,
00:36:26: vorher ein großes Konzept dran stand
00:36:28: und eigentlich wir ganz klassisch, sowohl künstlerisch
00:36:30: als auch konzeptionär gearbeitet haben.
00:36:33: Und da habe ich sozusagen einmal komplett aus dem vollen Geschäft
00:36:36: von "Lässt sich das steuern",
00:36:38: wie nutze ich die Outputs selber,
00:36:40: kann ich das kombinieren mit dem eigenen Stil,
00:36:42: kann ich einen coherenten Stil über 30 Meter erhalten,
00:36:46: wie ist das mit den Auflösungen und so weiter.
00:36:48: Das kann man sich momentan sogar noch angucken
00:36:50: in Rosenheim im Lok-Schuppen.
00:36:52: Das heißt, da steht man dann physisch davor.
00:36:54: Und das Interessante ist, man kann aus fünf Meter Entfernung
00:36:56: sich das angucken und das Bild funktioniert.
00:36:58: Ich kann aber auch aus fünf Zentimeter Entfernung davorstehen.
00:37:00: Und das ist auch neu,
00:37:02: weil du diese KI-Bild-Absgailer hast, die verlustfrei,
00:37:06: du kannst mir da wegen dir eine Briefmarke inzwischen nehmen
00:37:08: und das auf den Hochhaus drucken.
00:37:10: Da trotzdem noch in zehn Zentimeter Entfernung davorstehen
00:37:12: und es ist funktioniert als Bild.
00:37:14: Und das war spektakulär.
00:37:16: Das war der Punkt, wo sozusagen alle möglichen Technologien
00:37:19: plus kreative Visionen gerade zusammengekommen sind für mich.
00:37:22: Klasse.
00:37:24: Für alle, die jetzt nicht nach Rosenheim noch fahren können
00:37:26: in den nächsten Wochen, wir verlinken das mal in den Schornhauts.
00:37:28: Dann könnt ihr euch direkt mal einen Blick davon machen.
00:37:30: Vielen Dank jetzt zwar für diese super spannenden Einblicke
00:37:32: von praktischen Tipps bis hin zu großen Zukunfts-Visionen.
00:37:35: Wir haben eigentlich über alles gesprochen,
00:37:37: sehr viel mitgenommen, gelernt, wie KI nicht nur Kunst,
00:37:39: sondern eben auch Kreativität in der Gesellschaft neu definiert.
00:37:42: Also ich freue mich schon darauf, dann mehr zu sehen
00:37:44: und von euch zu hören.
00:37:46: Dankeschön ihr zwei. Laura und Julian, dass ihr heute da wart.
00:37:48: Ja, danke schön.
00:37:50: Sehr gerne.
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